Kirschblütenrundwanderung in der Fränkischen Schweiz


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑403m  ↓403m
Kein Wegzeichen hinterlegt

In der Fränkischen Schweiz liegt das größte zusammenhängende Kirschanbaugebiet Europas und zur Kirschblüte im Frühjahr ist die Region rund um das Walberla eingetaucht in ein blütenweißes Gewand. 

Um die Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz zu entdecken, bietet sich diese Kirschblütenwanderung an, die in Egloffstein im Trubachtal beginnt. Im Uhrzeigersinn führt der Kirschblütenrundwanderweg durch Egloffsteinerhüll, Seidmar und Hundshaupten. Egloffstein ist eine der Gemeinden im sogenannten Kirschgarten der Metropolregion Nürnberg. Mit rund 200.000 Süßkirschbäumen zeigt sich die Fränkische Schweiz im Frühjahr hier im weißen Blütenzauber. 

Die Kirschblütenrundwanderung beginnt unterhalb der Burg Egloffstein in der Egilolfstraße, führt an den Sportstätten des SC Egloffstein vorbei, knickt etwas später nach rechts ab und führt nach Egloffsteinerhüll. Wenn wir den Ort erreicht haben, biegen wir links in die Staatsstraße 2242 ein und folgen ihr in Ost-West-Richtung, den Ort Hundsboden auslassend, und nach Seidmar wandernd, wobei wir durch Wald und Felder gehen und nicht mehr an der Straße sind. Seidmar ist ein Ortsteil von Leutenbach und liegt auf der Jurahöhe über 500m. 

Die Wanderung führt uns weiter gen Westen und zur sehenswerten St. Moritz Kapelle, die dem Quellheiligen Mauritius geweiht ist. In der Nähe sind auch Kaskaden zu sehen. Die Kapelle liegt am Moritzbach. Das auch Moritzla genannte Kirchlein soll bereits im 14. Jahrhundert bestanden haben, wofür auch die wehrhafte Charakteristik spräche. Man überquert nach St. Moritz die St 2242, kann einen Abstecher zu einem Aussichtspunkt machen und wendet sich dann in nordöstliche Richtung nach Hundshaupten. Nun ist man eine ganze Weile mit Wald und Feld alleine bis zum Ortseingang. 

Am östlichen Ortsausgang liegt das Schloss Hundshaupten, links von unserem Kirschblütenwanderweg. Die vierflügelige Burganlage erhebt sich aus dem grünen Panorama. Die Burganlage wurde bereits 1369 genannt und steht vermutlich für den zweiten Namensteil des Ortes, wenn man -haupten mit Bergsporn übersetzt. Zu den Besitztürmern des Schlosses gehörte auch das Areal des Wildparks Hundshaupten, der an den Hängen des Hüllergrabens auf 40ha liegt. Rot- und Damwild, Waschbär und Wolf, Fasan und Uhu, Schweine, Ziegen und Esel als Haustiere laden das ganze Jahr Besucher ein. 

Der Wanderweg schlägt einen weiträumigen Bogen um das Wildgehege Hunshaupten und durch Wald und Feld kommt man wieder am Start der Wanderung östlich von Egloffstein an.

Bildnachweis: Von Simon Koopmann [CC BY-SA 2.0 de], via Wikimedia Commons

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