Schloss Hundshaupten und Burg Egloffstein (Rundwanderung)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑369m  ↓369m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Fränkische Schweiz im Städtedreieck von Nürnberg, Bamberg und Bayreuth ist Deutschlands größtes geschlossenes Anbaugebiet für Süßkirschen. Wir schauen uns heute die Landschaft auf einer abwechslungsreichen Runde an: Schloss Hundshaupten, Wildpark Hundshaupten, Trubachtal mit Frauenhöhle, Wilhelmsfelsen und Burg Egloffstein.

Hundshaupten ist ein Ortsteil von Egloffstein. Einstieg in die Runde ist am Schloss Hundshaupten, das erstmalig im 14. Jahrhundert genannt wurde und zwar als Besitz der Herren von Wiesenthau. Die vierflügelige Burganlage erhebt sich über die Landschaft. Ein Teil der Anlage ist in Familienbesitz. Das damals zugehörige Areal des Wildparks ging an den Landkreis Forchheim.

Der Wildpark Hundshaupten (Eintritt) an den Hängen des Hüllergrabens, verteilt sich auf rund 40ha und dort verteilen sich allerhand Wildsorten sowie Haustierrassen. Es findet auch Umweltbildung statt, zum Beispiel im „Grünen Klassenzimmer“. Wir wandern mit der Uhr am Wildpark vorbei, durch den Wald und hinunter ins Trubachtal. 

Auf dem Weg nach Egloffstein kommen wir zum Naturdenkmal Frauenhöhle. Sie ist eine Karsthöhle mit drei Zugängen. Mit Wald und Waldrand wandern wir nach den Einblicken zu einem Ausblick, dem Wilhelmsfelsen und kurz drauf dem „Komtessenruh“. Beide Aussichtsmöglichkeiten wurden ursprünglich im 17./18. Jahrhundert von den Burgherren geschaffen. Die Zuwegung und die Absicherung der Aussichten werden durch den Naturparkverein in Egloffstein gepflegt, die auch darauf achten, dass die Sicht nicht zu stark zuwuchert.

Die Burg Egloffstein erhebt sich auf einer Felsnase über dem Trubachtal. Sie hat Wurzeln um 1150 und gehört immer noch den Herren von Egloffstein. Es haben sich Kemenaten erhalten und die Burg kann an bestimmten Sonntags-Terminen besichtigt werden und es sind Ferienwohnungen im Angebot.

1750 wurde die Pfarrkirche St. Bartholomäus anstelle der Burgkapelle gebaut. Im Inneren im Bauernbarock ist ein Kanzelaltar zu sehen, was in der Region eigentlich unüblich ist. Der Kanzelaltar wird flankiert von den recht großen Figuren Moses und Aaron. Über die Egilolfstraße verlassen wir Egloffstein und wandern durch kultivierte Felderlandschaften, hin und wieder von Wäldchen durchbrochen, zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Rainerhaufe [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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