Wichsenstein und Spiegelfelsen Tour (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 22 Min.
Höhenmeter ca. ↑484m  ↓484m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir sind im Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst und in der Gemeinde Gößweinstein im Ortsteil Wichsenstein, in dem es vermutlich um 1100 eine Adelsburg auf dem Felsenriff gegeben hat: die Burg der Wikker an einem Felsen, einem Stein und schon war der Ortsname da. Die Wanderung führt uns über aussichtsreihe Höhen ins hübsche Tal am Trubach.

Wir parken im Ort Wichsenstein und gelangen ins Grüne, rechts im Wald ist der Dicke Berg (568m). Wir treffen beim Abwärtswandern auf Bebauung bei Schlehenmühle, kreuzen eine Straße, gehen aufwärts nach Affalterthal, in der Markt Egloffstein, dessen Ortsrand wir streifen und uns gen Westen orientieren. Der Altschloßberg (459m) ist links des Weges, ebenso das Brunnleitental. Dann wandern wir über den Stude Steig zum aussichtsreichen Spiegelfelsen (Mostvieler Wand), der bisweilen von Klettereifrigen bezwungen wird.

Durch den Wald der Fränkischen Schweiz lassen wir uns nach Mostviel an die Trubach begleiten, wo man auch einkehren kann. Durch das Mostvieler Tal schlängelt sich die Trubach auf ihrem Weg aus Obertrubach zur Wiesent, wo sie nach rund 21km bei Pretzfeld ihr Wasser ablässt.

Wir gehen ein Stück mit dem Bachlauf bis nach Schweinthal (Egloffstein). Dessen Name geht auf „Swintal“ und das Jahr 1184 zurück. Im 16. Jahrhundert wurde die Schweinthaler Mühle erstmalig genannt und das Gebäude wurde seit 1774 kaum mehr verändert. Übrigens gab es am Trubach und seinen Nebenbächen einst 26 Mühlen. Bei der Schweinthaler Mühle ist heute ein Pumpwerk. Den Ort hinter uns lassend geht es die folgenden 2km mit Bäumen und offener kultivierter Landschaft nach Wichsenstein zurück und nun hinauf, mit Blick auf das Geschaffte.

Über eine Treppe erklimmen wir den 587m hohen Wichsensteiner Fels. Wenn wir vom Gipfelkreuz aus gen Süden schauen, blicken wir in die Himmelsrichtung, in die sich unsere Rundwanderung gelegt hat. Im Ort ist die Kirche St. Erhard. Jeweils am 7. Dezember findet von dort aus eine Lichterprozession zum Felsen statt, im Zuge der Tradition der Ewigen Anbetung.

Bildnachweis: Von Sven-121 - Eigenes Werk, CC0, Link

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