Hochsteinchen

Im Norden des Guldenbachtals erhebt sich das Hochsteinchen (648m) zwischen Stromberg und Rheinböllen. Auf dem Hochsteinchen wurde 1893-94 ein 18m hoher Aussichtsturm aus Eisen aufgestellt, der Hochsteinchenturm. Wenn die Fichten nicht alles zuwachsen würden, könnte man vom Hochsteinchenturm noch heute einen weiten Panoramablick genießen.

Geht man vom Hochsteinchen ostwärts Richtung Landstraße und Quarzitwerk Alexandra, sieht man die Zinnen einer vermeintlich alten Burg. Es handelt sich dabei um die Karlsburg. Diese wurde um 1900 gleich als Ruine im neugotischen Stil errichtet. Sie ist das Ergebnis einer romantischen Anwandlung des Industriellen Carl Puricelli, der als Haupteigentümer der Rheinböller Hütte über genügend Spielgeld für solche Projekte verfügte.

Südlich des Hochsteinchen fließt nicht nur der Seibersbach, sondern hier findet sich auch der gleichnamige Ort Seibersbach, der wegen der Martinshütte überregional bekannt ist. Die Martinshütte ist ein Jugendzeltplatz der katholischen Kinderhilfe und wird von Gruppen aus ganz Deutschland gebucht. Die Martinshütte liegt gut einen Kilometer westlich von Seibersbach oberhalb des Seibersbachtals mitten im Wald.