Hexenbankweg Hahnenklee (Harz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑294m  ↓294m
Hexenbankweg Harz Wegzeichen

Der Hexenbankweg ist ein Rundwanderweg bei Hahnenklee im Harz. Der Ort liegt auf rund 570m und herum finden sich einige Anhöhen. Man muss auf den 726m hohen Bocksberg südöstlich der Bebauung aber nicht mal zu Fuß gehen, denn es gibt eine Seilbahn hinauf und eine Rodelbahn hinunter.

Wir starten unsere Tour auf dem Hexenbankweg oberhalb der beiden Kranicher Teiche am Kurpark in der Parkstraße, quasi auf Höhe der Tourist-Information in Hahnenklee. Am westlichen Ortsrand steht die katholische Kirche Maria Schnee aus dem Jahr 1975.

Wir bleiben in der Parkstraße, verlassen den Ort in nördliche Richtung und biegen nach dem Hotel Waldrausch links ab in die Natur. Über den Hahnenkleer Berg (611m) halten wir uns in nordwestliche Richtung und kommen am Pfeiffer-Brunnen vorbei, wo wir auf den Langeliether Grabenweg stoßen, in den wir rechts einbiegen.

Wir gehen auf den Langelieth (571m) zu und folgen dem Grabenweg durch den Wald in dem wir an der Schutzhütte Werner Pissin rechts abbiegen. Wir kommen dann zum Oberförster-Müller-Denkmal mit einem Spruch für das Jagen in Wald und Feld, dem Schweisshund und dem Blüh’n Deutscher Eichen: Ein Treffen mit dem Zeitgeist.

In der Nähe steht die Langeliether Grabenhütte des Harz-Klubs. Fünf Wege gabeln sich hier. Wir nehmen den Hexenbankweg zur Hexenbank, das sind eigentlich zwei. Zwei Hexen auf Besen bilden die Rückenlehnen. Hier ist auch ein „Guckweiser“ angebracht, der einem zeigt, was sich in welcher Richtung befindet.

Wir sind etwa in der Mitte der Rundwanderung und machen uns auf den Rückweg in südwestliche Richtung. Über den Emmas-Ruh-Weg biegen wir nach Hahnenklee ein und könnten jetzt den kleinen Ausflug mit der Seilbahn hinauf auf den Bocksberg machen.

In Hahnenklee sehenswert ist die evangelische Gustav-Adolf-Stabkirche am Ende vom Rathausweg, in den wir einbiegen müssten. Der hölzerne Stabbau wurde 1908 geweiht. Senkrecht stehende Masten bilden das Tragwerk der sehr interessanten Dächer. Das Fichtenholz dazu wurde aus der Nordseite des Bocksbergs geschlagen und die Kirche hat ein spielbares Glockenspiel (Carillon). Die Innenraumwirkung ist klasse!

Bildnachweis: Von Kassandro [GFDL], via Wikimedia Commons

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