Hessen-Extratour Franzosenwiesen (Burgwald)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 13 Min.
Höhenmeter ca. ↑299m  ↓299m
Hessen-Extratour Franzosenwiesen

Die Hessen-Extratour Franzosenwiesen führt in eine Senke des Burgwalds, einem Waldgebiet, das sich zwischen der oberhessischen Wetschaft-Senke und dem kurhessischen Eder-Bergland erstreckt. Die Franzosenwiesen sind ein ökologisch wichtiges Naturreservat, das aus Stillgewässern, Auenwäldern, Mooren und Feuchtwiesen besteht und das seit 1987 unter Naturschutz steht.

Wir starten in Rosenthal, der mit 2.400 Einwohnern kleinsten hessischen Stadt bei der Seegerteichhütte. Unser Weg ist mit einem roten F auf weißem Grund markiert. Zunächst leitet uns die Markierung in nordwestliche Richtung auf dem Hainbachsweg entlang bis wir uns in das dichte Hainbachtal hinein begeben.

Wir begeben uns weiter in eine Waldsenke bis wir an einer Quelle namens Knöppelsborn vorbeikommen. Nach einer kurzen Rast erreichen wir den am Waldrand gelegenen wunderschönen Aussichtspunkt Wetterweg, der uns einen zu einem atemberaubenden Panoramablick einlädt.

Wir passieren den freiliegenden Gänseberg und sollten auf keinen Fall die etwa 600 Jahre alte Galgenbergseiche übersehen, denn es handelt sich hierbei um einen der ältesten Bäume in Hessen. Weiter durch den Mischwald gelangen wir nun talabwärts in das Naturschutzgebiet Franzosenwiese/Rotes Wasser.

Auf dem befestigten Waldweg wandern wir nun durch das Herz des Naturschutzgebietes Franzosenwiese und gelangen zum westlichsten Punkt unserer Rundwanderung. Jetzt leitet uns der Weg in Richtung Rosenthal und wir passieren dabei einen Sandstein aus dem Jahre 1852, den Dippefrau-Stein, der an eine Trödlerin erinnert, die auf dem Weg nach Frankenberg ermordet wurde.

Wir nehmen die Wegabzweigung nach Roda, biegen beim Landgrafenborn rechts ab und werden jetzt durch einen schönen Fichtenwald geleitet. Danach treffen wir auf den historischen Herrenweg. Die gut erhaltenen Herrenbänke laden uns zu einer kurzen Rast ein. Diese wurden schon im 17. und 18. Jahrhundert von landgräflichen Jägern genutzt.

Wir folgen weiter den Wegmarkierungen vorbei an den Gänsewiesen, bis wir zu einer Tafel kommen, die uns über die Wüstung Sigertenhausen aufklärt. Unser letztes Stück wandern wir mit Blick auf das schöne Rosenthal, bis wir nun zum Ausgangspunkt unserer natur- und kulturreichen Rundwanderung gelangen, der Seegerteichhütte.

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