Herzogenhorn-Rundtour (Schwarzwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 23 Min.
Höhenmeter ca. ↑689m  ↓689m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Naturschutzgebiet Feldberg erhebt sich das Herzogenhorn 1.415m hoch. Damit ist das Herzogenhorn nach dem Feldberg der zweithöchste Gipfel des Schwarzwalds. Wir erreichen ihn von Bernau im Schwarzwald aus, in dessen Gemeindegebiet er ist. Wir sind in einem Hochtal des Naturparks Südschwarzwald unterwegs.

Der Parkplatz an der Dorf-Hauptstraße (L149) beim Ortsteil Poche ist Start und wir wandern durch Wiesen. Es geht aufwärts mit Wald und wir kreuzen den Kattenbach, der in die Bernauer Alb entwässert. Bei der nächsten größeren Lichtung treffen wir per Holzfelseleweg auf den Ecklenwaldweg. Auf der Lichtung wären die Hof-Eck-Hütte, ein Kreuz und der Skilift Hofeck aus Hof. Wir biegen bereits vorher links ab, mit dem Ziel Prägbach-Wasserfall, ab und auf.

Der Prägbach entspringt am Herzogenhorn und wir wandern ein Stück seiner Quelle entgegen. Der Prägbach scheint ungezähmt, hat auch im unteren Bereich einen Wasserfall. Kanuten schätzen einige Abschnitte, bevor der Prägbach südlich von Todtnau in die Wiese fließt. Sollte also ein Wouw durch den Wald durchs Tal schallen, ist einer mit Kanu runtergeschwappt.

Nach rund 7km sind wir auf dem Herzogenhorn unterm ellenlangen Gipfelkreuz. Das Herzogenhorn ist der zweithöchsten Schwarzwaldgipfel, es wäre der vierthöchste, würde man den Seebuck und den Baldenweger Buck trotz niedriger Schartenhöhe mitzählen. Das sind Kleinkrämereien, vor allen Dingen von der Höhe aus betrachtet, die sich mit jedem Meter mehr Abstand zum Meeresspiegel besser anfühlt. Weit schweift der Blick ins Panorama mit der Alpenkette: im Südosten die Zugspitze, der Mont Blanc im Südwesten, westlich die Rheinebene bis in die Vogesen. Nördlich ist das Leistungszentrum Herzogenhorn für Hochleistungssportler, mit Gasthof.

An den Herzogenhornweg dockt sich ein Naturlehrpfad an, während wir auf dem Weg zur Krunkelbachhütte sind. Sie ist von Wiesen umgeben und per Fahrweg angeschlossen. Ein schöner Ort für eine Rast, auch von einer Himmelsliege aus. Nahebei ist ein Paraglide-Startplatz. Auf dem Weg zum Kleinen Spießhorn (1.330m) kommen wir dran vorbei. Auch schön ist der Aussichtspunkt zum Kleinen Spießhorn. Da sieht man auch auf das Herzogenhorn und zum Belchen. Nordöstlich ist der große Bruder, Spießhorn (1.349m).

Mit Wald geht’s weiter talwärts. Wenn die Bäume weichen, nähert sich Bernau am Scheibenfelsen (919m), wir kreuzen den Krunkelbachweg, biegen auf den Panoramaweg, wandern durch das Örtchen Bernau, kreuzen die Dorf-Hauptstraße und die Bernauer Alb, gehen die Sportplatzstraße, den Mühlenweg und sind am Ziel.

Bildnachweis: Von PantaRhei [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

Vgwort