Hanskühnenburg-Runde ab Lonau


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 15.51km
Gehzeit: 04:10h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Im Westharz ist die Hanskühnenburg auf rund 811m mit Aussichtsturm auf dem Höhenzug „Auf dem Acker“ als bewirtschaftete Bergbaude ein sehr beliebtes Wanderziel. Sie steht am höchsten Punkt des Harzer Baudensteigs und man findet eine Stempelstelle zur Harzer Wandernadel.

Da wollen wir hin und haben dort das „Bergfest“ der Runde. Die startet auf rund 388m im Lonautal, wo Kleine und Große Lonau zusammenfließen, um als Lonau bei Herzberg in die Sieber zu münden. Das Dorf Lonau gehört zu Herzberg. Wir starten beim Freibad von Lonau, an der Marientalstraße, in die wir auch einbiegen, und kurz drauf öffnet sich der Rundkurs im Uhrzeigersinn. Rechterhand liegt der Grillplatz Mariental. Wir wandern gen Norden immer hinauf durch den einst dichteren Tannenwald, der nicht mehr so ist wie noch vor dem Borkenkäfer und der Trockenheit.

Das Waldsterben hat natürlich vor dem Nationalpark Harz nicht Halt gemacht. Seit 2018 sind im Nationalpark über 11.600ha Fichtenwald verloren gegangen. 90-95% der Fichten im Harz sind erledigt. Seit 2025 ist das massive Nadelwaldsterben rückläufig. Teilweise wurden Bäume liegengelassen, um durch das Totholz eine natürliche Verjüngung anzuregen. Es wird teilweise aufgeforstet. Letztlich kann man in diesen und folgenden Jahren zusehen, wie die Kraft der Natur einen strukturreicheren und womöglich auch gesünderen Mischwald wachsen lässt.

Im Wald sind auch Rastplätze und Schutzhütten. Nach rund 2,5km machen wir einen Schwenk gen Westen zum Bührmannseck an der Grenze des Nationalparks. Kurz drauf treffen wir den Ackerfastweg, dem folgen wir bis zur Hanskühnenburg-Baude „Auf dem Acker“. Gerade auch vom Aussichtsturm der Hanskühnenburg lassen sich die unterschiedlichen Stadien des Waldes gut betrachten – im Panorama und bis zum Brocken sowie den anderen bergigen Kollegen im Oberharz. Der heutige gemauerte Turm stammt aus dem Jahr 1914. Der Name dieser Örtlichkeit kommt vom „sagenhaften“ Hans dem Kühnen, dessen egoistisches Liebesbegehren Folgen hatte, nämlich ein vom Himmel geschicktes Unwetter, dass von seiner Burg lediglich der 8m hohe Felsen übrig blieb. Wir gönnen uns eine harmonische Pause, bevor es via Marientalstraße retour geht.

Bildnachweis: Von Holger Friebe [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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