Höchster Stadtpark

Unweit der Einmündung des Sulzbachs in die Nidda liegt der 15ha große Höchster Stadtpark. Der Stadtpark im Frankfurter Stadtteil Höchst wurde ab 1908 auf Initiative des damaligen Höchster Bürgermeisters Palleske angelegt. Besucher erfreuen sich an den alten Baumbeständen im Park, dessen charakteristisches Merkmal die hübsche Bogenbrücke über dem Weiher ist, der mit Seerosen märchenhaft wirkt.

Im Osten des Höchster Stadtparks befinden sich Kleingartenanlagen, die sich bis zum Ufer der Nidda erstrecken. Wendet man sich dagegen nach Süden, kommt man zur Höchster Porzellan-Manufaktur. Die Höchster Porzellan-Manufaktur wurde 1746 gegründet und ist nach Meißen die zweitälteste Porzellanmanufaktur in Deutschland. Der Firmensitz wurde allerdings erst 2002 in die Palleskestraße südlich des Höchster Stadtparks verlegt. Bei Erlebnisführungen darf man auch selbst Erde kneten!

Geht man durch die Palleskestraße nach Osten kommt man zur Bahnstrecke, die einem den Weg zum Bahnhof leitet. Vor dem Jugendstil-Bahnhof erstreckt sich die Bruno-Asch-Anlage. Sie wurde 1926 eröffnet und ist der einzige expressionistisch gestaltete Park in Frankfurt. Im Zentrum der Bruno-Asch-Anlage plätschert Wasser von vier Kaskaden in einen sechseckigen Brunnen, den der Bildhauer Paul Seiler in den 1920er Jahren schuf.

An einem Ende der Bruno-Asch-Anlage liegt der Bahnhof Höchst, am anderen der Dalbergplatz. Hier findet sich das Frankfurter Uhren- und Schmuckmuseum. Das Museum zeigt an einigen Tagen im Jahr in fünf Ausstellungsräumen historische Turmuhren, Taschenuhren aus verschiedenen Ländern, eine Edelsteinschleiferei, gefälschte Objekte und eine chronologische Folge von Uhren aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart.