Großer Rundwanderweg durch den Veldensteiner Forst (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Stunden 6 Min.
Höchster Punkt: 476 m
Tiefster Punkt: 389 m
Roter Ring, Wegzeichen für den Großen Rundwanderweg durch den Veldensteiner Forst

Der Veldensteiner Forst ist mit einer Fläche von siebzig Quadratkilometern eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Bayerns. Diese Tageswanderung lässt einen die Fränkische Schweiz im Veldensteiner Forst facettenreich erleben.

Bereits Start und Ziel ist einen Ausflug wert: Das Wildgehege Hufeisen an der A 9 zwischen Plech und Pegnitz. Im 40ha großen Wildgehege Hufeisen lässt sich Rotwild, Schwarzwild, Muffelwild, Damwild, Sikawild und Rehwild naturnah erleben. Ein Waldlehrpfad, ein Waldspielplatz mit Klettergarten und ein Picknickplatz mit Hütte runden das Angebot ab.

Man kann die Große Rundwanderung durch den Veldensteiner Forst mit oder gegen den Uhrzeiger gehen. Wir entscheiden uns vom Parkplatz aus in südliche Richtung zu wandern, gegen den Uhrzeiger, die BT 28 zu überqueren und sind ein kurzes Stückchen auf der Forellenstraße unterwegs. Den Weg gibt durchgängig ein roter Ring vor.

Nachdem wir durch zwei Felder gegangen sind, biegen wir rechts von der Forellenstraße ab in den Wald in südliche Richtung. Dabei kommen wir an einem Gedenkstein für einen Revierförster vorbei und stoßen auf den Buchgraben, in den wir bei den Infos einbiegen. Rechts unseres Weges liegt der Pechbrunnen im Wald. 

Der Weg führt uns nach Osten und bei der Herzingtanne stößt er auf die Forellenstraße und wir machen eine Richtungsänderung. Der Forellenstraße folgen wir ein kurzes Stück und biegen rechts ab, um den Lauf der Pegnitz zu begleiten. Links sehen wir den lang gestreckten Seeweiher und könnten einen kleinen Abstecher zur Seeweiherquellgrotte unternehmen.

Der Wanderweg führt uns durch den Veldensteiner Forst gen Norden und begleitet mit etwas Abstand die mäandernde Pegnitz. Wenn uns die Zivilisation wieder näher kommt, sind wir in der Nähe vom Bahnhof Michelfeld. Der Ort liegt östlich von uns. Wir gehen den Waldweg und queren die B 85 / B 470. Vom Waldweg biegen wir lins ab, wenn uns der Hubertussteig begegnet, auf dem wir nach Westen gehen, die Bundesstraße erneut überqueren und durch den Wald zum Großen Lochstein kommen.

Der Große Lochstein ist ein Felsenturm mit einer Höhle und wird zu den schönsten Geotopen Bayerns aufgezählt. Vom Großen Lochstein wenden wir uns nach links, Richtung Süden und kommen an der Weggabelung Großer Stern aus, wo wir die zweite rechts nehmen und uns nach einem kleinen Stück des Weges den Kleinen Lochstein ansehen können. Jetzt ist das meiste der Runde hinter uns. Ein Highlight haben wir uns bis zum Schluss aufgespart, nämlich die drei Eishöhlen, sogenannte Einsturzdolomiten.

Die Eishöhlen sind unterirdisch durch 70m Gänge verbunden und man kann sie erkunden – auf eigene Gefahr, die nicht unterschätzt werden sollte, denn es kann durchaus glitschig sein. Im Winter finden sich an einigen Stellen faszinierende Eiszapfen, die an Tropfsteine erinnern und aufgrund der Temperatur können sie hier bis ins Frühjahr glitzern. Der Veldensteiner Forst Rundweg Roter Ring führt uns zurück zum Parkplatz am Wildgehege Hufeisen.

Bildnachweis: Von Sven-121 [CC0], via Wikimedia Commons

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