Große Dhünntalsperre: Rundwanderung an den Dhünntal-Vorsperren


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 8 Min.
Höhenmeter ca. ↑511m  ↓511m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Große Dhünntalsperre entstand in ihrer heutigen Form in den Jahren 1975-85. Zuvor hatte es schon eine Dhünntalsperre gegeben, die in den 1960er Jahren angelegt wurde und sich schnell als zu klein herausstellte. Diese ältere Dhünntalsperre ist identisch mit der heutigen Vorsperre Große Dhünn.

Die Vorsperre Große Dhünn, die Vorsperre Kleine Dhünn und die Große Dhünntalsperre selbst erkunden wir heute auf dieser Wandertour im Bergischen Land. Wir sind dabei unterwegs im 600ha großen Naturschutzgebiet Große Dhünntalsperre. Ausgangspunkt der Rundwanderung ist der Wanderparkplatz Neumühle unweit der kleinen, zu Wipperfürth zählenden Siedlung Neumühle.

Der Wanderparkplatz liegt direkt an der Großen Dhünn. Wir kreuzen gleich zu Beginn die Landstraße L 409 nach Dhünn und folgen danach der Großen Dhünn, die sich hier zur Vorsperre Große Dhünn aufstaut. Wir passieren den Krähenbach und den Bornesiefen, den Mittelberger Siefen, den Kalksiefen und Konnersiefen, lauter kleine Bäche, die in die Talsperre münden.

Dann erreichen wir den Staudamm der Vorsperre Große Dhünn (der alten Dhünntalsperre). Der Staudamm wurde 1960-62 errichtet und hält 7,5 Millionen Kubikmeter Wasser zurück. Jetzt wandern wir entlang der Großen Dhünntalsperre durch Wald in den kleinen Weiler Unterberg.

Von Unterberg leitet unsere Wanderung zur Staumauer der Vorsperre Kleine Dhünn. Wir spazieren über den Staudamm. Große und Kleine Dhünn fließen übrigens in der Talsperre zusammen und heißen danach nur Dhünn. Die Dhünn ist mit 40km Länge der größte Zufluss der Wupper und mündet in Leverkusen-Rheindorf in diese, kurz bevor es mit der Wupper hinein in den Rhein geht.

Wir wandern nun zum Tal der Großen Ledder und kommen bei Unterpilghausen in Tal der Kleinen Dhünn. Über befestigte Wege geht es nach Großostringhausen und Hammerostringhausen und weiter nach Heister im Heisterbachtal. Dem Heisterbach folgen wir nun bis zur Großen Dhünn und sind bald wieder zurück am Wanderparkplatz.

Bildnachweis: Von Dirk df [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

Vgwort