Grafenwerth

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An Rheinkilometer 642 liegt Bad Honnef vorgelagert die kleine Insel Grafenwerth, gerade einmal 1,2km lang und 260m breit. Grafenwerth liegt vis-a-vis zur größeren Insel Nonnenwerth, auf dem sich ein Kloster mit einem privaten Gymnasium befindet. Ein Großteil von Grafenwerth ist der 15ha große Park, von dem man ein hervorragende Aussicht auf das Relief des Siebengebirges hat.

Grafenwerth erreicht man über eine der beiden Brücken, die von Bad Honnef über den Altarm des Rheins führen. Vor der nördlichen Grafenwerther Brücke liegt der 1917 gebaute Aalschokker Aranka fest vor Anker. Schokker sind ein niederländischer Schiffstyp, die sich vor allem durch den so genannten Schokkerbaum - eine ausschwenkbare Vorrichtung zum Fischfang mit Schleppnetzen – auszeichneten. Der Grafenwerther Aalschokker war der letzte aktive Schokker auf dem Rhein. Er wurde 1990 außer Dienst gestellt und ist heute vor dem Drachenfels ein beliebtes Fotomotiv.

Im südlichen Inselteil liegt das Freizeitbad Grafenwerth, das man über die Berck-Sur-Mer-Brücke erreicht. 1938 wurde dort eine Mineralquelle erbohrt und das damalige Mineralfreibad erbaut, wodurch Honnef im selben Jahr zu Bad Honnef wurde. Das Grafenwerther Freibad ist malerisch gelegen, verfügt über 30.000qm Liegewiese mit altem Baumbestand, eine 52m lange Wasserrutsche, einen Wasserfall, der sich aus einer künstlichen Felseninsel ergießt und andere Vergnügungen. Bei gutem Wetter kommen in einer Saison 100.000 Besucher ins Schwimmbad.