Goldstadttour: Hohenwart, Huchenfeld, die Kretzhütte und die Leuchtertanne


Erstellt von: Sigi2910
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Stunden 30 Min.
Höchster Punkt: 517 m
Tiefster Punkt: 402 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten unsere schmucke Tour in Pforzheims südlichstem und auch höchstgelegenstem Stadtteil Hohenwart – und zwar im nördlichen Bereich der Schönbornstraße. Die führt uns dann Richtung Sportplatz in den Wald, aber noch vor dem Sportplatz biegen wir beim Blockkraftwerk rechts ab.

Der Würmer Torweg führt uns nun hinunter zum Würmer Tor. Dort überqueren wir das Würmer Sträßchen und wandern den Dreimarksteinweg hinauf zur Landstraße. Über die gehen wir geradeaus drüber weg und erreichen dann später die alte Huchenfelder Straße. Ein paar Meter geht es auf der weiter, ehe wir auf den Lottbaumweg überwechseln. Der wiederum führt uns Richtung Huchenfeld und vorbei an der Sittighütte.

Weiter geht es auf dem Lottbaumweg, vorbei an den Leimenlöchern, wo einst Lehm abgebaut wurde, der beim Hausbau der Huchenfelder zum Einsatz kam. Als Folge dieser Lehmbuddelei sind als Naturdenkmal die Leimenlöcher geblieben, inzwischen Feuchtbiotope. Nach rechts haben wir nun übrigens einen guten Blick auf Huchenfeld und bei klarem Wetter auch über den Wartberg (rechts) oder den Wallberg (links) hinweg weit ins Land.

Nach dem Förster Kern-Plätzchen tauchen wir wieder in den Wald ein und bleiben weiter auf dem Lottbaumweg. Beim Wasserreservoir passieren wir den Reichenbacherweg, weiter ist der Lottbaumweg unser talwärtiger Begleiter Richtung Brentenberg. Den Erzgrubenweg passieren wir, wo sinnigerweise mitten im Ruhebereich des Wildes Jägers Hochsitz platziert ist. Honi soit, qui mal y pense.

Noch ein wenig weiter auf dem Lottbaumweg, dann treffen wir auf die Bergstraße, die uns zur Kretz-Hütte bringt – rechts drüben können wir oberhalb des Nagoldtals Grunbach ausmachen. Die Bergstraße wird zum Brentenbergweg und der führt uns nun eben dahingehend am Hang entlang, teils mit schönen Blicken hinunter ins Nagoldtal und nach Unterreichenbach, bis zur Geiserthütte.

Hier halten wir uns geradeaus und folgen dem Mittleren Klebweg, der uns durch die Beutelsklinge führt und dann Richtung Nagoldtal bergab führt, später aber links weggehend wieder ansteigt. Die Steigung ist bald genommen, wir durchwandern nun eben dahingehend den Klebwald, bis wir nach einem leichten Anstieg zur Einmündung des Leuchtertannenweges kommen. Kehrt marsch heißt es jetzt in den Leuchtertannenweg, der uns nun weiter führt.

Schnell ist die Stelle erreicht, an der die sagenumwobene Leuchtertanne, eine Tanne, die mit ihren sieben Gipfeln wie ein Leuchter aussah, stand. Und um sie rankt sich eine Sage, nach der in den Kriegswirren im Jahr 1692 der Messner der Kirchengemeinde von Neuhausen in aller Eile die Kirchengeräte zusammenpackte, unter ihnen ein siebenarmiger Leuchter, auf der Flucht hier im Wald versteckte. Nach Jahren entdeckten Kinder beim Heidelbeeren suchen hier, wo die Gegenstände tatsächlich auch wieder gefunden wurden, eine Tanne, die sich im Laufe der Zeit leuchterartig entwickelte und ihren Wuchs mit sieben Gipfeln beendete, der sogenannten Leuchtertanne. Leider sieht man heute von der Leuchtertanne nichts mehr, in den Fünfzigerjahren des vorigen Jahrhunderts musste sie gefällt werden.

Sei´s drum, wir wandern weiter, erreichen bald die Zettelwaldhütte und lassen die rechts liegen: Der Ehrlesäckerweg führt uns nun hinab zum Sickinbrunnenweg, wo wir uns zunächst links halten. Bald biegen wir aber wieder rechts ab und erreichen die Feuchtbiotope, die Leo zum Bad locken. Wir steigen in der Folge bergan, kreuzen die Alte Huchenfelder Straße und genießen in der Folge den Waldrandweg bei den Sickinbrunnenäckern. Mit Blick auf die Hohe Warte, die ganz weit hinten grüßt, gehen wir den an der Huchenfelder Straße aufgeschütteten Wall entlang, überklettern ihn, überqueren die Landstraße und sind plötzlich mitten im Hohenwart Forum. Quer durch führt uns nun unser Weg, die aufgestellten Schachfiguren fordern zum Spiel auf. Schäferhund Leo kennt den Schäferzug noch nicht und so kommen wir schnell weiter. Über grasigen Pfad geht es am Hohenwart Forum entlang weiter bis zur Schönbornstraße, wo sich gleich darauf der Wanderkreis schließt.

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