Goldener-Falk-Weg Wirsberg (Frankenwaldsteigla)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑211m  ↓211m
Frankenwaldsteigla Goldener-Falk-Weg Markierung Beschilderung

Das Frankenwaldsteigla Goldener-Falk-Weg entführt den Wanderer in die Bergbauhistorie der Region um Wirsberg. Die Wanderung auf diesem Frankenwaldsteigla führt uns zur Grube Goldener Falk, in der seit dem 15. Jahrhundert Kupfererz angebaut wurde. Zudem wartet der Weg mit einem sehenswerten Naturlehrpfad auf, der uns die Flora und Fauna des Frankenwaldes näherbringt, und verschiedenen Kulturdenkmalen auf.

Unser Startpunkt liegt am Zentralparkplatz unterhalb des Rathauses von Wirsberg. Nachdem wir die Göringsbruck überquert haben, verlassen wir bald den Ort und wandern in Richtung Wald. Ein angenehmer Forstweg führt uns durch den herrlichen Mischwald leicht aufwärts. Dabei halten wir uns in der Nähe des Koserbaches.

Nachdem wir das Krebsbächlein überquert haben, gelangen wir zum Adlerstein, der uns eine schöne Aussicht bietet. Wenn wir den Wald verlassen, haben wir die Höhe erreicht und wandern weiter auf einem Feldweg. Unterwegs genießen wir die Aussicht auf die Ruine Heilingskirche, die auf dem gegenüberliegenden Hang thront.

Nachdem wir ein Stück weit in Richtung Cottenau gewandert sind, folgen wir einem naturbelassenen Waldweg talabwärts, wo wir auf die Kreisstraße Wirsberg-Cottenau stoßen. Nach wenigen Metern biegen wir auf den Naturlehrpfad ein, wo wir allerlei Wissenswertes über Flora und Fauna dieser Region erfahren.

Wir überqueren die Koser und passieren den Informationspavillon „Wanderrast Koserruh“. Wer mag, kann hier eine Pause einlegen, ehe wir bergauf zum Holzabfuhrweg biegen. Eine Informationstafel liefert Wissenswertes über das ehemalige Bergwerk Goldener Falk.

Ein urwüchsiger Pfad führt uns bis zum Ilsestein. Hier bietet sich ein fantastischer Blick in das Kosertal. Serpentinenartig geht es nun abwärts zu einem Fahrweg am Hofbach, dem wir dann wieder bergauf folgen. Über einen steilen Pfad gelangen wir auf die Neufanger Höhe.

Vor uns liegt nun die Ruine der Heilingskirche aus dem 15. Jahrhundert. Nachdem wir das nahe Birkenwäldchen passiert haben, folgen wir einem Waldweg und genießen dabei den Blick ins Wirsberger Tal. Ein Stück weiter befindet sich die Ausgrabungsstätte der früheren Wallfahrtskirche „St. Leonhard auf dem Hag“. Heute ist davon nur noch ein Gedenkstein zu sehen.

Hinab geht es zum Hofbächlein und bis zur Kreisstraße Wirsberg-Neufang. Durch den Wald führt der Weg zum Kaiserdenkmal auf der Theresienhöhe und zu dem Terrassenturmhügel aus der Zeit um 1000. Von hier aus sehen wir Wirsberg in der Ferne. Vorbei am Aussichtspavillon geht es serpentinenartig wieder bergab zum Schorgastbach und zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Bildnachweis: Von G. Zapf [CC BY] via Wikimedia Commons

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