Golddörfer-Route Holthausen (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑382m  ↓382m
Golddorf Route im Sauerland

Die Sauerländer Golddörfer-Route führt uns nach Holthausen, östlich von Bad Fredeburg. Hier im Fredeburger Land wird übrigens die letzte noch aktive Schiefergrube in Nordrhein-Westfalen betrieben. Die Golddörfer-Route ist wie üblich mit einem goldenen G auf rotem Grund markiert.

Startpunkt der Wanderung ist die Schützenhalle in Holthausen. Von hier geht es zunächst Richtung Bad Fredeburg. Man wandert dann am Schieferbergwerg Magog vorbei, wo nach wie vor rund vierzig Kumpels Fredeburger Schiefer abbauen. Später kommt man nach Huxel, ein Stadtteil von Schmallenberg.

Von Huxel geht es südwärts bis kurz vor das Sorpetal und zurück nach Holthausen. Hier empfiehlt sich natürlich noch ein Besuch des Schieferbergbau- und Heimatmuseums Holthausen. Das Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen wurde 1975. 2009 wurde die Südwestfälische Galerie angebaut. Das Museum umfasst die Abteilungen Schiefer, Tier- und Pflanzenwelt, Textilverarbeitung, Volkskunde, Druckwerkstatt und Kunst. Neben der Organisation der Dauerausstellung werden regelmäßig auch Sonderausstellungen zu weiteren Themenbereichen gezeigt. In der Südwestfälischen Galerie wird regionale Kunst – schwerpunktmäßig aus dem 19. und 20. Jahrhundert – als Dauerausstellung gezeigt. Neben Paul Hermann Schoedder, Hinrich Grauenhorst und Carl Siebert gehören zu den in der Sammlung vertretenen Künstlern auch Eberhard Viegener, Reinhold Bicher, Josef und Gebhard Schwermer, Jochen Geilen, Hermann Springborn, Heinrich Poertgen, Johannes Dröge, Josef Voss, Hermann Falke und viele mehr. Die Südwestfälische Galerie ist das einzige Museum, das sich dezidiert mit der Kunst des Sauerlandes befasst und diese als einen bedeutenden Faktor der regionalen Kulturgeschichte vermittelt.

Visa-vis zum Schieferbergbau- und Heimatmuseum steht die katholische St. Michael Kirche. Die 1928 gebaute Dorfkirche hat einen Rundturm, der fast an einen Leuchtturm erinnert. Das fällt auf im Sauerland, sind doch hier die Kirchtürme zumeist viereckig. Der Rundturm der St. Michael Kirche wird durch eine achtseitige welsche Haube gekrönt.

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