Gernsbacher Felsentour mit Teufelsmühle-Turm, Orgelfelsen und Lautenfelsen


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 5 Stunden 40 Min.
Höchster Punkt: 903 m
Tiefster Punkt: 385 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Wanderung bei Gernsbach hat es in sich. Höchster Punkt ist die Teufelsmühle (908m) mit Aussichtsturm. Ein eindrückliches Motiv bilden die Orgelfelsen oberhalb von Reichental, das wir nach rund 10km für eine Mittagspause erreichen und wo bereits die Kamera beim Dreh zur Schwarzwald-Serie „Die Fallers“ hinschwenkte. Herrliche Aussichten ins Murgtal haben wir auch vom Dachsteinfelsen und Rockertfelsen.

Östlich am Ortsrand von Lautenbach, wo der Heinrich-Lücker-Weg aus dem Ort herausführt, ist unser Start-Parkplatz. Wir werden gleich dem Lautenbach Besuche abstatten und kommen am Lautenbach-Stauweiher an. Von dort geht es in den Langwiesen-Weg, aufwärts den Lautenbach begleitend. Wenn der Weg an den Illertweg stößt, biegen wir rechts ein.

Wir wandern hinauf, auch im Zickzack, zum Wanderheim Teufelsmühle mit den Blockhalden, die suggerierten, der Teufel habe die Steine hergebracht, um sich eine Mühle zu bauen. Der Teufelsmühle-Turm wurde 1910 gebaut, damals 10m hoch. 1952 wurde er auf 16,2m aufgestockt. Das Wanderheim entstand als Anbau. Neben dem Turm warnt uns des Teufels Grabrede, zu lange dort zu verweilen, sonst würde des Teufels zänkisches Weib wieder auffahren und mit uns einen Streit vom Zaun brechen.

Es geht gen Süden und Höhenmeter lassend zum Orgelfelsen, den wir nach gesamt rund 6,7km erreichen und sehen, warum er Orgelfelsen heißt. 40m hoch ragen die Felsstifte in die Höhe, ein beliebtes Motiv. Auf der Lichtung ist auch eine Schutzhütte. Der Flachsland-Weg bringt uns an die Kaltenbronner Straße, die wir überqueren und ins Tal vom Reichenbach kommen.

Ihm folgen wir nach Reichental, wo sich ein Aufenthalt anbietet: Bergfest im Tal sozusagen. Schmucke Fachwerkhäuser unterstreichen den idyllischen Charakter ebenso wie die St. Mauritius Kirche (1898) im Stil der Spätgotik. Im einstigen Dorfsägewerk wurde ein Waldmuseum eingerichtet. Über den Gernweg verlassen wir „die Postkarte“ und gehen in nördliche Richtung.

Wald und Wiesen sowie der Ruckgraben begegnen uns auf dem Weg hinauf zum Dachstein (613m). Von hier aus haben wir erneut einen herrlichen Blick ins Murgtal, ebenso wie vom Rockertfelsen (580m), der sich nach einigen hundert Metern anschließt. Ein Felsenpfad führt zur Elsbethhütte mit weiteren schönen Aussichten. Etwa 14km gesamt sind wir gewandert.

Ein Ab und Auf haben wir noch vor uns Richtung Lauterbach auf dem Lautenfelsenweg, der uns zum unter Naturschutz stehenden Lautenfelsen bringt, welcher sich beachtlich auftürmt und wo sich Bergwald am Forbachgranit festkrallt. Hier ist eine speziell an das Gebiet angepasste Flora und Fauna zu bewundern. Über den Lautenfelsenweg kommen wir zum Lochfelsen und am Haselbrunnen vorbei, dann auf die Steingasse und an den Lautenbach sowie zum Parkplatz zurück.

Bildnachweis: qwesy qwesy [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

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