Geinsheim am Rhein (Trebur)

Durch Geinsheim am Rhein reiste 1521 Martin Luther zum Reichstag nach Worms. Geinsheim wurde bereits im 8. Jahrhundert genannt. Ortsbildprägend ist die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, die 1883 eingeweiht wurde und aus Oppenheimer Kalkstein im Stil der Neugotik gebaut ist. Den alten Ortskern ziert auch das historische Rathaus, das man an dem kleinen Dachreiter erkennt. Das Haus hat ein verputztes Untergeschoss und obenauf Fachwerk. Es ist immer noch Verwaltungsstelle.

Bei Geinsheim finden sich einige Gewässer. Östlich ist das Moorloch, wo Torf abgebaut wurde. Aus dem Moorloch wird kein Torf mehr gestochen, sondern Fische gezogen. Wenn es knackekalt gefroren ist, kann man auf dem Doppelsee auch Schlittschuh laufen. Ans Moorloch schließt sich das Naturschutzgebiet Große Lache von Geinsheim an.

Das war aber noch nicht alles an Gewässern. Südlich von Geinsheim liegen gleich mehrere Seen, die unterschiedlich genutzt werden. Zur Naherholung mit Camping, der Vogelsee ist ein Badesee und weitere Seen dienen Anglern und Naturfreunden.

In einem weiteren findet noch Kiesabbau statt. Das Kieswerk Kiebert mit dem großen Baggersee Kiebert müsste eigentlich umbenannt werden in Dyckerhoff, da die Betreiberfirma seit 2004 so heißt. Wie es genau mit dem aktiven Baggersee weitergeht, werden die Verfahren klären, denn es gibt eine Wiederverfüllungsverpflichtung von einigen Hektar.