Ganerbenweg (Lindemannsruhe-Ungeheuersee-Bismarckturm)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑281m  ↓281m
Ganerbenweg Beschilderung Markierung Wegzeichen

Der Ganerbenweg ist ein zertifizierter Premiumrundwanderweg auf der Haardt am Ostrand des Pfälzerwalds. Die Wälder, in denen wir unterwegs sind, gehören zum 2.400ha großen Forstrevier Ganerben, daher hat der Wanderweg auch seinen Namen. Das Forstrevier wurde 2007 durch Zusammenlegung der Wälder der Verbandsgemeinde Freinsheim, der Stadt Bad Dürkheim und der Leininger Schulwaldstiftung von Grünstadt gebildet.

Wir starten die Wanderung auf dem Ganerbenweg an der Lindemannsruhe, einer Anhöhe unterhalb des Peterskopfs (487m). Das 1927 gegründete Forsthaus Lindemannsruhe ist ein beliebtes Ausflugslokal und wir merken uns das vor für die Schlusseinkehr. Jetzt geht’s aber erstmal los.

Wir wandern auf schönen Waldwegen zum Weilerskopf (470m), den man kaum verpassen, steht hier doch ein nicht zu übersehender Fernmeldeturm. Auf dem Weg kommen wir an der als Naturdenkmal geschützten Felsformation Teufelsmauer vorbei.

An der Teufelsbank halten wir uns links und gehen vor zum Kanapee, den Resten einer angeblich zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert bewohnten Einsiedelei. Dann geht es vorbei an der Suppenschüssel und dem Krumholzerstuhl zum Burgunder Rastplatz.

Hier halten wir uns scharf links. Ein kleiner Pfad leitet uns zum Ungeheuersee, der vom Krumbach (ein Zufluss des Eckbachs) gespeist wird. Am Seeufer steht etwas erhöht die Weisenheimer Hütte (im Volksmund auch Ungeheuersee-Hütte genannt) des Pfälzerwald-Vereins. Die Weisenheimer Hütte ist nur auf Wanderwegen zugänglich und wird von Mitte März bis in den Herbst hinein an Sonntagen bewirtschaftet.

Vorbei am Herxheimer Brünnchen wandern wir, teilweise auf dem Pfälzer Weinsteig, zurück Richtung Lindemannsruhe. Wir kreuzen die Landstraße L 518 und treffen aus den Heidenfels, eine Felsblocklandschaft.

Dann kommen wir zum Gayersbrunnen. Der wurde zu Ehren von Forstmann Karl Johann Gayer 1874 angelegt. Jetzt sind es nur noch wenige hundert Meter und wir stehen am Bismarckturm. Der wird zwar häufig Bismarckturm Bad Dürkheim genannt, steht aber faktisch auf dem Gebiet der Gemeinde Kallstadt.

Der Bismarckturm ist stolze 36m hoch und bietet von seiner Aussichtsplattform einen weiten Blick über die Deutsche Weinstraße, das Rheintal und die grüne Weite des Pfälzerwalds. Vom Bismarckturm ist es dann nur noch ein kurzes Stück zurück zum Forsthaus Lindemannsruhe.

Bildnachweis: Von Steffen 962 [CC0] via Wikimedia Commons

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