Gamrig, Maiturm und Türkenkopf: Unterwegs im Rathener Klettergebiet


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Länge: 5.45km
Gehzeit: 01:41h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Es wird eine Naturtour, wir wandern sozusagen durch ein Bild, denn der Maler Caspar David Friedrich (1774-1840) zeichnete den Gamrig und ließ auf ihm einen Wanderer stehen: Seinen weltbekannten „Wanderer über dem Nebelmeer“ (1818). Start der Runde im rechtselbischen Gefilde ist der Wanderparkplatz Füllhölzelweg. Auch werden wir den Kurort Rathen an der Elbe streifen.

Der Wanderparkplatz liegt an der Ziegenrückenstraße (S163). Wir biegen in den Füllhölzelweg, kürzen ihn kurzdrauf knapp ab und gelangen wieder auf ihn, hinauf zu eienm Infopunkt. Nach etwa 1,35km biegen wir nach rechts von ihm ab in den Knotenweg, folgen ihm kurz, denn wir wollen in Richtung der Felsen, mit den Namen rund um die Honigbiene: Imker, Honigstein, Honigsteinnadel.

Die Felslandschaft erklimmen wir aber nicht, sondern gehen wieder abwärts zu den Formationen Maiturm und Honigsteinscheibe. Am Maiturm sind 9 Kletterrouten und an der Honigsteinscheibe sind es 13. Wir schauen uns das von unten an.

Die Wanderung führt zu weiteren Kletterereignissen und talwärts, vorbei am Honigsteinkopf zum Türkenkopf. Den Namen trägt der Felsgipfel, weil er den Namensgeber wohl an eine osmanische Kopfbedeckung, den Fes, erinnerte. 1905 wurde dieser Fels erstmalig erklettert. Auch der Türkenkopf zählt zum Rathener Klettergebiet, mit einer Gesteinsstruktur, die Wandklettern in fast allen Schwierigkeitsgraden bietet, wenngleich der Sandstein in diesem Felskessel als eher weich und brüchig gilt. Das tut der Beliebtheit keinen Abbruch, doch die hohe Frequenz tut das, was zum Verlust von Gipfeln beiträgt.

Wir wandern ohne Seil und Haken ins Tal nach Rathen, kommen auf die Straße Füllhölzelweg und streifen den Kurort an der Elbe lediglich. Wir biegen in den Aspichgraben zum beliebten Gamrig, einem 253m hohen Berg mit sechs Klettergipfeln. Da er überwiegend frei und erhaben ist, hat man von oben einen sehr schönen Blick in die Umgebung des Elbsandsteingebirges und über das Elbtal.

Zuvor kommen wir an der Gamrig-Höhle vorbei. Sie ist eine Halbhöhle zwischen zwei Sandsteinschichten. Unseren Weg flankieren die Kletterfelsen Gamrigkegel und Heidestein beispielsweise. Der Gamrigweg führt uns zum Wanderparkplatz Füllhölzel zurück.

Bildnachweis: Von Norbert Kaiser [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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ivw