Görsroth

Südlich des Waldgebiets Langheck liegt an einer Abzweigung von der Hühnerstraße nach Idstein das Dorf Görsroth. Der Ort liegt zusammen mit dem direkt angrenzenden Kesselbach wenige hundert Meter unterhalb der Hühnerstraße auf einer Lichtung.

Von dieser Lichtung leitet sich wohl auch der Ortsname ab, der ursprünglich Gerhardis Rode lautet. Besagter Gerhard war in Falkenstein ansässig und stiftete 1146 das frühere Kloster Retter. Die Rodung an der Hühnerstraße erfolgte um 1160 am Fuße des Breisterbergs (426m).

Das Ortsbild von Görsroth prägt neben einem neuen Gewerbegebiet an der Hühnerstraße vor allem die evangelische Kirche, die 1870 in der Ortsmitte anstelle einer vorherigen Fachwerkkirche erbaut wurde. Der Saalbau mit sichtbar belassenem Bruchsteinmauerwerk und einem Frontdachreiter mit Giebeln und Spitzhelm, besitzt im Innern eine Westempore auf Holzstützen und eine Kanzel aus der Erbauungszeit. Der Fußboden besteht aus diagonal verlegten Sandsteinplatten.