Freudenthalweg (Lüneburger Heide)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 149 km
Gehzeit o. Pause: 32 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑1457m  ↓1494m
Freudenthalweg durch die Lüneburger Heide (Wegzeichen Beschilderung)

Die Gebrüder Freudenthal wuchsen in der malerischen Lüneburger Heide auf und widmeten der liebgewonnenen Heimat ihre literarische Werke. An sie erinnert namentlich der Klassiker unter den Wanderwegen auf Lüneburger Heide – der Freudenthalweg.

Idyllische Ortschaften, eine malerische Landschaft und historische Sehenswürdigkeiten – der Freudenthalweg bietet dem Wanderer ein abwechslungsreiches Erlebnis. Auf insgesamt 119 Kilometern Länge führt er von Hamburg bis Verden. Die Strecke ist angenehm zu wandern und beinhaltet wenig Höhenmeter, so dass selbst weniger erfahrene Wanderer hier gut zurechtkommen.

Auf dem Freudenthalweg die Lüneburger Heide in fünf Etappen durchwandern

Der Freudenthalweg setzt sich aus fünf einzelnen Etappen zusammen. Start ist im Hamburger Stadtteil Marmstorf. Der Freudenthalweg führt durch lauschige Waldabschnitte vorbei am Großsteingrab im Klecker Wald und weiter in Richtung Süden zum ersten Etappenziel Holm-Seppensen.

Hier beginnt Etappe zwei, die den Wanderer weiter in südliche Richtung führt. Nun durchwandern wir charakteristische Heidelandschaften, auf einer kleinen Anhöhe erreichen wir den „Pferdekopf“, von dem aus sich eine atemberaubende Aussicht auf das Heidetal bietet und wir den Heidschnuckenweg kreuzen. Wir erreichen das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und erklimmen die höchste Erhebung der Lüneburger Heide – den Wilseder Berg (169m). Das Etappenziel Wilsede ist nun nicht mehr fern.

Auf der dritten Etappe beginnen wir in Wilsede und wandern zum Totengund, dem wohl schönsten Heidetal Deutschlands. Wir passieren einige eindrucksvolle historische Grabstätten, ehe wir das Naturinformationshaus erreichen, welches dem interessierten Wanderer zahlreiche Informationen zum Naturschutzgebiet Lüneburger Heide bietet.

Weiter geht es hinauf auf den Wümmeberg und in Richtung Osterheide. Dabei wandern wir vorbei am malerisch gelegenen Silvestersee. Bevor wir das Etappenziel Schneverdingen erreichen, lohnt sich ein Abstecher zum Pietzmoor.

Etappe vier beginnt in Schneverdingen. Abermals führt der Freudenthalweg durch charakteristische Heidelandschaften. Nach einem kurzen Wegstück durch ein Feuchtgebiet gelangen wir zum Hof Möhr mit der Alfred Töpfer Akademie für Naturschutz. Weiter führt der Weg in das Böhmetal mit dem zauberhaften Örtchen Wolterdingen mit seiner sehenswerten kleinen gotischen Kirche. Das letzte Stück dieser Etappe führt schließlich nach Soltau.

Hier startet die fünfte und letzte Etappe des Freudenthalwegs. Während wir durch eine lauschige Landschaft wandern, passieren wir das Freudenthal-Denkmal. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Geburtsort der Literaten: Bad Fallingbostel, wo die Wanderung offiziell enden darf.

Die Schlusssequenz des Freudenthalwegs leitet von Bad Fallingbostel nach Walsrode (Standort des Weltvogelparks Walsrode, den weltgrößten Vogelpark). Das Ziel des Freudenthalwegs ist schließlich Verden im Allertal, auch bekannt als Reiterstadt.

Bildnachweis: Von Willow [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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