Eifelspur Sonne, Mond und Sterne im Sternenpark Nationalpark Eifel


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑149m  ↓149m
Eifelspur Sonne, Mond, Sterne Markierung Beschilderung Wegzeichen

Manch einer wird das gar nicht mitbekommen haben, deshalb das zuerst: 2019 wurde der Nationalpark Eifel fünf Jahre nach der vorläufigen Auszeichnung jetzt endgültig von der International Dark-Sky Association zum Internationalen Sternenpark ernannt. Damit ist der Nationalpark Eifel einer der ganz, ganz wenigen Orte in Mitteleuropa, indem man noch mit dem bloßen Auge nachts die Milchstraße sehen kann. Eine tolle Sache!

Der Sternenpark Nationalpark Eifel soll nun im nächsten Schritt zu einem Sternenreservat weiterentwickelt werden, das neben dem vor Lichtverschmutzung strikt geschützten Nationalpark ein etwa 15 Kilometer breites Band um die Nationalparkgrenzen herum beinhaltet.

Eine der neuen Eifelspuren, die im Kreis Euskirchen in der Eifel angelegt wurden, greift das Thema „Sternenhimmel“ auf und führt uns vom Rand der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel einmal herum um Berescheid, einen Stadtteil von Schleiden.

Wir starten am Wanderparkplatz Thol, der am Ende der Straße Thol in Dreiborn liegt. Wir folgen der Beschilderung uns sind rasch bei einem ersten Höhepunkt: dem Eifel-Blick Dreiborn. Die Aussicht reicht weit bis zur Hohen Acht (747m), zum Zitterwald in Richtung belgischer Grenze und natürlich über die Dreiborner Hochfläche, das Kernstück des Nationalparks Eifel.

Am Eifel-Blick halten wir uns rechts (südöstlich) und treffen bald auf das Naturschutzgebiet  Schafbachtal mit seinen Seitentälern und Hohnerter Feld. Hier folgen wir dem Berescheider Bach zur Berescheider Mühle und zur Einmündung in den Scheckenbach.

Das Scheckenbachtal gibt uns weiter die Richtung vor, bis wir die Schutzhütte Scheckenbach erreichen. Hier biegen wir rechts ins Schafbachtal ab. Schafbach wird der Oberlauf der Dieffenbachs genannt, einem Zufluss der Olef. Zur Sicherung und Wiederansiedlung von Flusskrebsen wurde in den vergangenen Jahren im Schafbachtal einiges getan. Das Plätschern des Baches mischt sich mit Vogelstimmen. In den Sommermonaten ziehen die feuchten Hochstaudenfluren zahlreiche Schmetterlingsarten und Libellen an.

Nach gut einem Kilometer treffen wir auf die Schafbachmühle. Dies lassen Sie links liegen und folgen über den Parkplatz der Wanderroute. Leicht bergauf verläuft der Weg erneut zum Eifel-Blick Dreiborn und zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

Bildnachweis: Von Maarten Sepp [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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