Eifelschleife Hahnenberg (durch den Flamersheimer Wald)


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Wegweiser
Länge: 10.17km
Gehzeit: 02:42h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
Downloads: 16
Höhenprofil und Infos

Die Eifelschleifen sind immer eine gute Wahl, wenn man einen Wanderausflug plant. Das gilt auch für die Eifelschleife Hahnenberg, die uns in den Flamersheimer Wald führt. Wir beginnen die Rundwanderung am Wanderparkplatz Hahnenberger Straße. Diese Hahnenberger Straße – die allerdings ein Waldweg ist – nehmen wir auch, um nach Süden in den Flamersheimer Wald zu gehen.

Wir kreuzen im Flamersheimer Wald den Kreuzsiefen, der auf dem Weg zum Sürstbach ist. Weiter geht es durch den stillen, weitläufigen Wald zum Hahnenberg (411m), der als Namensgeber dieser Rundwanderung dient.

Über die Rührigstraße kommen wir weiter zur Steinbachtalsperre. Die Steinbachtaltalsperre ist Resultat aktiver Standortpolitik, denn in den 1920er Jahren beschwerte sich die Euskirchener Tuchindustrie massiv, dass sie ihren Wasserbedarf aus den natürlichen Bachläufen nicht mehr decken konnte. Beklagt wurde einerseits die Wasserqualität, die durch Einleitungen aus dem Mechernicher Bleibergbau stark beeinträchtigt war. Andererseits reichte die Menge des verfügbaren Wassers nicht mehr aus, das zum Antrieb der Turbinen und als Prozesswasser genutzt wurde.

In den 1930er Jahren wurde als Antwort die Steinbachtalsperre angelegt. Für den Transport des Wassers baute man eine gusseiserne Rohrleitung von insgesamt 16 km Länge inklusive aller Verzweigungen in das Stadtgebiet Euskirchen und nach Kuchenheim. Heute ist der mitten im Wald gelegene, über 17 Meter tiefe See ist heute ein beliebtes Naherholungsgebiet. Dazu trägt auch das Waldfreibad mit 7.500 Quadratmetern Wasserfläche mit Wasserrutsche und Sprungturmanlage bei.

Wir gehen entlang des Südufers der Steinbachtalsperre und folgen dann weiter dem Steinbach, der auf dem Weg zur Swist ist. Linkerhand sehen wir die Liegenschaften des früheren Klosters Schweinheim. Die heute zu sehenden Gebäude entstanden 1726-28, wobei das Kloster allerdings schon 1238 gestiftet wurde. Das Kloster wurde 1802 aufgehoben. Heute wird es als Seminarhaus genutzt. Wenn wir aus dem Wald wieder auf freies Feld kommen, geht es wenig später nach rechts und zurück zum Parkplatz Hahnenberger Straße.

Bildnachweis: Von Niederkasseler [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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