Ehrenbachtalweg am Walberla (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑462m  ↓462m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Ehrenbach ist ein 11km langer Zufluss der Wiesent, die Wiesent wiederum ist der wichtigste Fluss in der Fränkischen Schweiz. Der Ehrenbachtalweg bei Leutenbach führt uns östlich des Walberlas durchs Ehrenbachtal u.a. zur Moritzla genannten Kapelle am Beginn des Moritzbachtals.

In Leutenbach starten wir in der Mühlgasse östlich des Ortskerns und wenden uns in nördliche Richtung, gegen den Uhrzeiger. Kurz folgen wir der Straße Am Köppel, bevor wir den Ort verlassen, um durch zunächst Feld und dann Wald um den 495m hohen Katzenstein zu wandern, wo der Weg einen Bogen macht und sich dann gen Westen orientiert.

Am südlichen Rand von Kirchehrenbach überqueren wir eine Straße und kurz drauf den Ehrenbach, dessen Lauf wir in südliche Richtung folgen. Links ist der Bach und rechts die Ehrenbürg, wie die Erhebung mit der Doppelspitze Walberla (523m) und Rodenstein (532m) heißt. Es lohnt ein Abstecher vom vorgegebenen Rundweg zu den Aussichtpunkten und der Walburgiskapelle.

Der Ehrenbachtalweg führt uns dann an den östlichen Rand von Schlaifhausen und an einer Brennerei vorbei. Schlaifhausen bewirbt sich mit dem Untertitel: Am Tor zur Fränkischen Schweiz. Es liegt auch recht malerisch von Wiesen und Feldern umgeben am Fuße des Walberla und etwa auf einer Höhe von 351 bis 385m.

Der Ehrenbachtalweg umrundet in südlicher Richtung den Eichelberg (422m) und wir gelangen nach Dietzhof, das wir gen Osten durchqueren, an der Brauerei-Gaststätte Alt vorbeikommen und den Ehrenbach erneut überqueren. Außerhalb der Ortsbebauung kommen wir an eine T-Kreuzung und biegen links ab.

Auf der Straße kämen wir direkt nach Leutenbach, wir biegen aber vorher nach rechts ab, um uns den Moritzbach mit der St. Moritz Kirche nicht entgehen zu lassen. Die St. Moritz Kirche beherbergt im Inneren schmucke Holzplastiken und einen Hochaltar. Unterhalb der Kirche finden sich Bachkaskaden. Das Moritzla, wie die Kirche liebevoll genannt wird, wurde erstmalig 1465 beurkundet. St. Moritz ist der heilige Mauritius, der hier als Schutzpatron der Moritzquelle fungiert.

Etwas nördlich davon begegnen wir einem Wanderparkplatz, überqueren die ST 2242 und könnten kurz darauf nach links einen Abstecher zu einem Aussichtspunkt unternehmen. Bleibt man auf dem Weg führt einen dieser zwischen Feld und Wald wieder nach Leutenbach zurück.

Bildnachweis: Von olga.navratilova [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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