Rund ums Walberla (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 12 Min.
Höchster Punkt: 515 m
Tiefster Punkt: 287 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Ehrenbürg ist ein Berg in der Fränkischen Schweiz mit einer markanten Doppelspitze: das Walberla (523m) im Norden und der Rodenstein (532m) im Süden. Der Name Walberla hat sich mittlerweile für das gesamte Gipfelplateau eingebürgert und obwohl das Walberla nicht der höchtste Berg der Fränkischen Schweiz ist, so ist das Walberla doch der bekannteste Gipfel zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg.

Die Rundwanderung startet an der St. Bartholomäus Kirche in Kirchehrenbach auf einer Höhe von 284m. Die Kirche mit Wurzeln im 12. Jahrhundert überragt den hübschen Ortskern mit einigen denkmalgeschützten Wohnhäusern.

Von dort aus geht es auf der „Straße zum Ehrenbürg“ in südliche Richtung. Der Wanderweg um das Walberla ist mit einer schwarzen Krone in einem weißen Kreis gekennzeichnet. Wir gehen am Wanderparkplatz und einer Kneippanlage vorbei, wo sich die Runde eröffnet. Man kann den Weg in beide Richtungen anfangen, doch am schönsten ist es mit dem Uhrzeiger zu gehen, denn da geht es gleich auf den Ehrenbürg, von dem aus man fantastische Aussichten über das Wiesenttal und die Regnitzebene haben kann.

Es geht also links über einen Waldweg auf den Gipfel des Walberlas und zur Walburgiskapelle. Davor sieht man bereits interessante Felsformationen wie die Steinerne Frau zum Beispiel. 100m südlich ist der Felsen Wiesenthauer Nadel zu sehen und am Ostrand des Walberlas sind die Zwillingsfelsen.

Die Walburgiskapelle wurde im 17. Jahrhundert von den Herren von Wiesenthau auf dem Walberla gebaut. Um 1350 wurde hier bereits eine Kapelle erwähnt. In der Bronzezeit sollen die Kelten hier eine Wallburg gehabt haben. Tradition ist am 1. Sonntag im Mai das Walberla-Fest auf dem Plateau. Das Walberla-Fest gilt als das älteste Frühlingsfest in Deutschland.

Die Wanderung führt dann erstmal runter und wieder hinauf zum 532m hohen Rodenstein, der auch bei Kletterern und Drachenfliegern beliebt ist. Auf dem Weg dahin genießt man die Aussicht unter anderem am Denkmal für Luitpold von Bayern und es geht vorbei an einer Rekonstruktion eines keltischen Ringwalls. Vom Ehrenbürg geht es dann wieder hinab, in südliche Richtung, nach Schlaifhausen. Entlang der Hauptstraße geht es ein Stück weit, bevor man sich nach rechts hält und der Straße bis Wiesenthau folgt.

In Wiesenthau biegen wir nach rechts in die Straße Auf der Hut ein, folgen deren Verlauf, biegen  nach rechts in die Schulstraße ein und verlassen den Ort, erneut rechts abbiegend und uns wieder dem Walberla zuwendend. Durch Felder und Wiesen geht es zurück nach Kirchehrenbach. Nimmt man sich in Wiesenthau noch etwas Zeit, könnte man vom Weg in den Ortskern abbiegen und zur einstigen Schlosskapelle gehen, der Kirche St. Matthäus, die im Kern spätgotisch ist und einen Westturm aus dem Jahr 1525 hat. Das zugehörige Schloss ist heute ein Gasthof und steht am Schlossplatz. Das Schloss geht auf das 14. Jahrhundert zurück. Man sieht massige runde Ecktürme an der dreiflügeligen Anlage aus der Renaissance.

Bildnachweis: By ermell [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

IVW

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St. Bartholomäus Kirche Kirchehrenbach Walberla Walburgiskapelle Steinerne Frau Wiesenthauer Nadel Zwillingsfelsen Rodenstein Schlaifhausen Wiesenthau Fränkische Schweiz Bayern
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