Ebersteinburg-Rundweg (Baden-Baden)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑554m  ↓554m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ebersteinburg liegt auf rund 420 Meter Höhe zwischen Murgtal und Oostal im Schwarzwald. Hier wurde der Ebensteinburg-Rundweg als Premiumweg angelegt und verspricht eine abwechslungsreiche Wanderung im Gebiet der bekannten Battertfelsen.

Wir starten unsere Wanderung auf dem Ebersteinburg-Rundweg am Wanderparkplatz Wolfsschlucht auf der Passhöhe zwischen Oos- und Murgtal. Wir gehen ein Stück entlang der Rotenbachtalstraße und machen dann einen ersten Abstecher zur Teufelskanzel. Zurück auf unserem Weg kommen wir wenig auch noch zur Engelskanzel.

Die Namen Engels- und Teufelskanzel haben die Felsformationen erhalten, weil sich nach einer Sage auf den beiden Felsenplatten Satan und ein Engel gegenüberstanden, um die Zuhörer wortgewaltig auf jeweils ihre Seite zu ziehen. Wo der Satan predigte steht heute ein Gedenkstein zur Erinnerung an den Besuch Kaiser Wilhelm I. in Baden-Baden. Auf der Engelskanzel wurde ein Steinkreuz errichtet.

Wir wandern weiter Richtung Battert. Vorbei an der Unteren Batterthütte kommen wir zum Battert. Wir wandern auf dem Unteren Felsenweg am Südhang des Batterts entlang mit seinen bis zu 60 Meter hohen bizarren Felswänden und –türmen.

Dann erreichen wir Schloss Hohenbaden. Die ehemaligen Burg ist Stammsitz des Hauses Baden, die hier um 1100 Einzug hielten. Die Besichtigung der heutigen Burgruine und des Bergfrieds (Aussichtsturm) sind kostenlos. Vor dem unteren Schlosstor befindet sich ein großer Rastplatz mit Kiosk, im Innern ein Restaurant. Beachtenswert ist auch die über vier Meter hohe Windharfe in den Ruinen des Rittersaals.

Auf dem Oberen Felsenweg wandern wir weiter zur Ritterplatte, kommen dann zur Batterteiche und erreichen dann die Felsenbrücke, die uns ein wenig ans Elbsandsteingebirge bei Dresden erinnert. Nach einiger Zeit sind wir wieder an der Unteren Batterthütte und haben unseren kleinen „Ausflug“ abgeschlossen.

Wir folgen jetzt dem Bienenwaldweg, der uns zum Franzosenweg führt, in den wir nach rechts abbiegen und so nach Ebersteinburg kommen. Hier folgen wir mit Blick auf die Ruine Ebersteinburg der Hilsbrunnenstraße hinauf zur Ebersteinburger Straße und biegen beim früheren Gasthof Falk zur Krone links ab und gleich wieder rechts.

Es geht jetzt hinauf zur Ruine Ebersteinburg, die auf einer Felsnase 130 Meter über dem Murgtal thront. Der Bergfried aus dem 13. Jahrhundert ist als Aussichtsturm während der Öffnungszeiten der Gaststätte zugänglich. Sein Aufstieg wird belohnt mit einem Ausblick auf Ebersteinburg und zusätzliche Fernblicke in das untere Murgtal bei Gaggenau.

Zusammen mit dem Wanderweg Murgleiter wandern wir Richtung Verbrannter Felsen und zur Lukashütte. Dort öffnet sich ein wunderschönes Panorama übers Murgtal. Dann wandern wir durch die Wolfsschlucht zurück zu unserem Wanderparkplatz.

Bildnachweis: Von Harke [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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