Diese Streckenwanderung zeigt uns das Grüne von Wuppertal! Start ist der Wuppertaler Hauptbahnhof und Ziel ist der Oberbarmer Bahnhof. Unterwegs erleben wir die Hardtanlagen mit botanischem Garten, Elisenturm und Bismarckturm, den bewaldeten Stübchensberg und den Nordpark mit Wildgehege und Skywalk. Städtisches Treiben, Kleingärten, A46 und genügend Möglichkeiten, sich zu stärken – viel Abwechslung und retour schwebts es sich mit der Schwebebahn über der Wupper.
Das ist ein fantastisches Bauwerk und das Markenzeichen von Wuppertal: Die Wuppertaler Schwebebahn wurde zwischen 1893 und 1903 gebaut, auf einer Strecke von rund 13,2km, von Vohwinkel bis Oberbarmen. Sie war weltweit die erste zugelassene Schwebebahn für Personen. Unsere Stadt-mit-Grün-Wanderung beginnt am Hauptbahnhof, auf dem neuen Vorplatz und der Alten Freiheit. Bis zur Hardtanlage sind es rund 900m durchs städtische Treiben.
Die Parkanlage Hardt wurde bereits 1807 als Landschaftsgarten auf bürgerliches Bestreben hin angelegt. Wir erleben großzügige Wiesen, geschwungene Wege, Baum- und Strauchgruppen, Brunnen und Skulpturen, Waldbühne, Denkmäler, den 1890 eröffneten botanischen Garten, mit baulichen Schmuckstücken wie dem klassizistischem Elisenturm (1838) und auf der höchsten Stelle der Hardt wurde der 1907 eingeweihte Bismarckturm aufgestellt.
Wir schlendern durch Straßen, an einer Kleingartenanlage vorbei, über eine Bahntrasse, durch das Gewerbegebiet Clausen, unterwandern die A46. Rauf geht’s und durch den Stübchensbergwald. Der Stübchensberg ist mit 271m angegeben. Dieser Wald mit Roteichen und Buchen dient auch dem Immissionsschutz durch die Autobahn. Wir kommen durch ein Wohngebiet, das Dorf sein könnte, und wir streifen weitere Kleingärten.
Als Nächstes kommen wir über die Autobahn und in den rund 40ha großen Nordpark mit all seinen Abwechslungen aus Sport, Spiel, Picknick, Ausblick und Wildgehege. Im Ostteil ist der Skywalk im hochgelegenen Nordpark. Von der Plattform, die rund 6-7m über dem Boden ist, hat man einen erhabenen Blick über die Stadtteile Barmen, Oberbarmen, Wichlinghausen und Heckinghausen. Bei klarem Wetter reicht die Aussicht bis nach Schwelm.
Wir wandern im Bereich des Stadtteils Wichlinghausen zum Bahnhof Oberbarmen hinab und gehen schweben! Über der Wupper, wir gehen nicht „über die Wupper“. Das ist eine Redewendung: Wenn etwas oder jemand „über die Wupper“ geht, ist es mit der Person oder der Sache aus und vorbei. Es gibt mehrere Deutungen dazu: Die eine ist „Wupper statt Jordan“. Die andere hat den räumlichen Bezug, denn früher war auf der anderen Seite der Wupper in Elberfeld ein Gefängnis mit Hinrichtungsplatz.
Bildnachweis: Von Atamari [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons
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