Durchs Dreimühlental bei Triftern (im Rottaler Hügelland)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 17 Min.
Höhenmeter ca. ↑151m  ↓151m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Runde südöstlich von Triftern schwingt sich durch das idyllische Dreimühlental, überwiegend durch Feldflure, aber auch mit Wäldchen. Es geht bis auf 509m bei Gschaid mit schönen Ausblicken. Via Ecking und Perkering wandern wir abwärts durch die Beschaulichkeit am Pelkeringer Bach entlang. Schließlich können wir am Ende Triftern erkunden. 

Start ist bei der Gemeinde Triftern und dem im Sommer kostenlosen Freibad Triftern. Die Runde im Uhrzeigersinn geht zunächst in Richtung Kauflanden ortsauswärts. Per Kiesstraße folgen wir kurz dem Haselbach und biegen nach Haselbach ein. Im Ort sind zwei denkmalgeschützte Bauernhäuser zu sehen.

Jetzt wandern wir aufwärts nach Steinbach und kann dabei schöne Ausblicke genießen. Wir queren Steinbach und wandern weiter über die Anhöhe nach Gschaid, wo wir den höchsten Punkt der Runde nach ca. 4,1km erreichen. In Gschaid lädt ein Biergarten zur Rast. Nach dem Gasthof halten wir uns an der Kreuzung rechts und wandern leicht abwärts nach Ecking und von dort abermals rechts nach Pelkering, in westlicher Richtung durchqueren wir die Felder, leicht abwärts wandernd. Auch von hier kann man den Blick über die Felder und Wiesen genießen.

Wir biegen nach Pelkermühle ein und wandern durch das beschauliche Tal mit dem Pelkeringer Bach, das mehr ein Bächlein ist. Der Pelkeringer Bach, ein Zufluss des Haselbachs, bildet hier das Dreimühlental aus. Unsere Route des Wanderwegs 1 führt uns an Haagmühle vorbei und auf dem Weg nach Triftern kommen wir abschnittweise auch durch Mischwald.

Beim Örtchen Fichten lässt sich abermals ein Ausblick genießen und Triftern ist nicht mehr weit. Wenn wir in Triftern auf die Kößlarner Straße stoßen, geht es rechts zum Ausgangsort und links zur Kirche St. Stephanus. Man sieht im Turmunterbau die Buckelquader, die stammen aus dem Jahr 1193, als der Turm ein Wehrturm war. Ihr heutiges Erscheinungsbild ist das Ergebnis von Bautätigkeit des 15. Jahrhunderts. Die barocke Haube ist von 1741.

Bildnachweis: Von luckyprof [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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