Durch die Steinklamm und zum Stausee Großarmschlag (Rundwanderung in Spiegelau)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑334m  ↓334m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Eine ausgewogene Wanderung, ganz nach unserem Geschmack, wenn Abwechslung mit Kuranlage, Aussichten, Wasser und Wildromantik an der Großen Ohe durch die Steinklamm gefragt sind. Bei einem Ortsrundgang stößt man dann noch auf zwei kleine Kirchen, die Baudenkmäler sind.

An einem der insgesamt vier Baudenkmäler von Spiegelau starten wir, am Bahnhof. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Spiegelau stammt aus der Zeit um 1895, hat Bruchsteinmauerwerk, Ziegel und Holzverkleidung. Spiegelau ist ein traditioneller Glasmacherort. Hier fließt die Schwarzach in die Große Ohe und man trifft auf eines von drei Penninger-Schnapsmuseen im Bayerischen Wald, nahe der Glasfabrik.

Vom Bahnhof aus halten wir uns in nördliche Richtung, treffen auf die Schwarzach und gehen einmal längs durch den Kurpark Spiegelau mit seinen Teichanlagen. Weiter gen Norden kommen wir am Großen Herrgottskreuz vorbei durch Neuhütte. Nächstes Ziel ist die kleine Ansiedlung Jägerfleck. Am Ortsrand erwartet uns auf etwa 813m eine Aussicht auf Spiegelau.

Über Martinswiese geht es zur Nationalparkstraße, die im Ortsteil Pronfelden an die Große Ohe leitet. Wir queren die Große Ohe und kommen zum Schnapsmuseum der Hausbrennerei Penninger mit 111 Jahren Tradition.

Klaren Blickes wandern wir durch den Wald zum Stausee Großarmschlag, durch das Wasser der Großen Ohe geleitet wird. Der recht idyllische See liegt bereits im Beritt von Grafenau. Der Stausee Großarmschlag wird auch als Tor zur Steinbachklamm bezeichnet. Auf die treffen wir jetzt an der Großen Ohe, die ist 25km lang und neben der Kleinen Ohe der zweite Quellfluss der Ilz.

Die Steinklamm begeistert durch die tosenden Wasser, die Felsschluchten und die hier wachsende besondere Flora – einfach erfrischend! Die Steinklamm entstand durch den rund 100m betragenden Höhenunterschied, die das Wasser auf recht kurzer Strecke überwinden muss. Es geht an der Marienhöhe vorbei und durch Luisenfels, wo wir auf die Steinklammstraße nach Spiegelau zurück gelangen.

Etwas abseits unserer Streckenführung sind die weiteren drei Baudenkmäler Spiegelaus: In der Schulstraße das einstige Forstamtsgebäude, in der davon abzweigenden Martin-Luther-Straße steht die schmucke evangelische Kirche mit Rundbögen von 1901, von der Hauptstraße abzweigend ist die Pfarrer-Schweikl-Straße mit der katholischen Kirche Johannes der Täufer (1914/16), mit Kirchturmuhr.

Bildnachweis: Von Herbert Horche [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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