Durch die Niesetalaue in die Papenhöfener Schweiz (Marienmünster)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑158m  ↓158m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wanderer kennen das: Die Schweiz ist quasi ein globales Phänomen. Rund 200 verschiedene „Schweizen“ gibt es weltweit, von Little Switzerland in North Carolina zur Japanischen Schweiz am Biwa-See, von der Afrikanischen Schweiz in Lesotho bis zur Neuseeländischen Schweiz "down under".

Speziell Deutschland hat ein großes Herz für die Schweiz. Man kennt die Sächsische Schweiz und die Fränkische Schweiz, die Holsteinische Schweiz und die Märkische Schweiz. Über hundert Landschaften in Deutschland tragen den Beinamen Schweiz und eine ist da noch nicht mitgezählt: Die Papenhöfener Schweiz.

Papenhöfen ist ein Ortsteil von Marienmünster in Ostwestfalen. Die Landschaft hier erinnert zwar nicht so wirklich an die Schweiz, aber es klingt halt schön. Wir schauen’s uns einfach mal an. Start ist am Parkplatz Schützenplatz in Kollerbeck. Von hier wandern wir los und begleiten recht treu die Niese.

Die Niese ist ein Fluss, der auf knapp 26 Kilometern der Emmer zufließt. Die Niese entspringt westlich des Dorfs Köterberg und fließt dann Richtung Westen durch den Ort Niese nach Kollerbeck. Hinter Kollerbeck wendet sich die Niese nach Nordwesten, fließt an Schwalenberg vorbei und tangiert Lothe, bevor sie in das Steinheimer Holz eintritt. Hinter dem Waldgebiet mündet die Niese schließlich westlich von Schieder in die Emmer.

Wir wechseln zweimal die Uferseite. Bei der zweiten Bachüberquerung verlassen wir das Niesetal und wandern nun durch die Papenhöfener Schweiz. Wir wandern auf einem schmalen Weg durch eine heimelige Landschaft und können feststellen: Es ist schön hier, auch wenn die Vergleichbarkeit mit der Schweiz sich nicht wirklich aufdrängt.

In Papenhöfen biegen wir rechts ab auf die Kreisstraße, auf der wir nach ca. 300 Metern links auf einen Wirtschaftsweg gelangen. Diesem folgen wir zurück nach Kollerbeck. Hier machen wir noch einen Schlenker um die beiden Mühlteiche und wandern dann zum Ausgangspunkt zurück.

Bildnachweis: Von Tsungam [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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