Durch die Elzwiesen und am Altrhein zwischen Rust und Rheinhausen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 33 Min.
Höhenmeter ca. ↑149m  ↓149m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Weithin bekannt durch den Europapark Rust, ist dieser Teil des Schwarzwalds, an der Grenze zu Frankreich. Weit weniger bekannt ist das idyllische Gebiet südlich von Rust, mit den Elzwiesen an der Alten Elz, dem Inneren Rhein und dem Altrhein. Die Runde verläuft um das Trio der Gemeinde Rheinhausen mit: Niederhausen, Rheinhausen, Oberhausen, im nördlichen Breisgau.

Südlich dem Europapark Rust geht’s los, ab dem Parkplatz an der Alten Elz. Wir wandern gleich in das Naturschutzgebiet Elzwiesen, das sich über 410ha ausdehnt, entlang der Elz, zwischen Rust Rheinhausen und Herbolzheim. Hier im Gebiet mit kulturhistorischer Wiesenwässerung, das die Bodenbildung fördert, entwickelten sich Paradiese für Blumen, Insekten und ein Brutgebiet verschiedenster Bodenbrüter. Das Elzwiesen-Buffet, mit Regenwürmern, kleinen Amphibien und Schnecken, wissen dann auch Zugvögel zu schätzen, die sich für den Weiterflug vollstopfen können.

Wir wandern auf den zugelassenen Wegen, an denen auch Infotafeln aufgestellt sind, gen Süden durch die Speisekammer der Tiere, mit Alter Elz und Gräben. Das Naturschutzgebiet verlassend umrunden wir Oberhausen südlich und kommen durch Feldflur an den Leopoldskanal. Der wurde zur Hochwasserentlastung der Elz und über 12,5km gegraben und 1843 seiner Bestimmung übergeben. Ihn zur Linken wandern wir in einen Bogen, der vom Altrhein und dem Stuckergraben gebildet wird und wo wir durch einen Laubmischwald schlendern.

Durch Mischwald treffen wir auf den Arm des Altrheins, wandern durch eine Schneise und kommen in die Auen am Inneren Rhein. Wir queren den Flusslauf und wandern durch ein Mosaik von Feldern. Ein Stück mit der Straße wandern wir nach Rust und kommen zum Ausgangsort zurück.

Übrigens liegen 182km des Rheins an der Grenze zu Frankreich uns insgesamt misst er rund 1.233km. Vor den menschlichen Eingriffen, die 1817 begannen, hat er stark mäandriert. Die Dörfer in den Rheinschlingen in der Niederung wurden immer wieder überschwemmt. Durch die Lebhaftigkeit des Flusses musste an den Stellen, wo wer Grenzen markierte, die Landesgrenzen auch immer wieder neu vermessen werden.

Bildnachweis: Von Niamh Schnebelt [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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