Durch das Wiedtal zu Schloss Monrepos bei Altwied (Westerwald)


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 59 Min.
Höhenmeter ca. ↑460m  ↓460m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der kleine Ort Altwied liegt tief eingebettet in einer Schleife der Wied. Der Ortskern von Altwied ist geprägt durch die mächtige Ruine der Burg Altwied, dem historischen Stammsitz der Grafen zu Wied. Das Haupttor der Burg im Osten - die ahl Porz - bildete den Zugang zur Burg und wird auch Neuwieder Tor genannt.

Am Tor finden sich ausreichend Parkmöglichkeiten, und so bietet sich das historische Ambiente als guter Startpunkt zu dieser Wanderung geradezu an. Von hier geht es zunächst für einige Meter entlang der Hauptstraße, und bald leitet uns eine Brücke über die Wied hinweg, wo uns schon die Beschilderung des Wiedweges erwartet. Der Wiedweg startet an der Quelle in Linden und führt auf über 100km immer entlang der Wied bis zur Mündung in den Rhein bei Neuwied.

Unser Weg folgt der Beschilderung des Wiedweges nun bis nach Segendorf in südlicher Richtung. Bei Segendorf treffen wir dann auf einen weiteren überregional bekannten Wanderweg, den Limes-Wanderweg, dem wir nun, teilweise über einen Treppenpfad, bis zur nächsten Ortschaft Rodenbach folgen.

In Rodenbach verlassen wir dann schon wieder den Limes-Weg und wandern nach rechts hinein in das romantische Buchbachtal. Im Tal passieren wir nun die „Schneiders Mühle“, und vorbei an einem „Ehrenmal“ geht es jetzt teils auf schmalen Pfaden, immer leicht aufwärts, bis zur Schutzhütte Christian-Hütte.

Von der Schutzhütte aus leitet uns nun die Beschilderung des Rheinhöhenwegs im Zickzackkurs zum Schloss Monrepos. Das Schloss Monrepos – „meine Ruhe“ – wurde von 1757-62 auf Veranlassung von Graf Alexander von Wied-Neuwied in der Nähe der Hahnhöfe oberhalb der Stammburg Altwied erbaut und diente im 19. Jahrhundert als Sommersitz der fürstlichen Familie. Angeschlossen findet sich hier ein Museum und auch ein sehenswerter Mammutbaum.

Nach der ausführlichen Besichtigung von Monrepos folgen wir nun weiter dem Rheinhöhenweg durch eine imposante Allee, bis wir wieder auf den Hinweg treffen und diesem dann wieder zum Parkplatz folgen, wo diese erlebnisreiche Wanderung viel zu früh zu Ende geht.

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