Dreis-Brück

Die Ortsgemeinde Dreis-Brück besteht aus den beiden Dörfern Dreis und Brück, die in der Wanderregion Dauner Maare in der Vulkaneifel liegen. Westlich von Dreis liegt das Naturschutzgebiet rund um den Dreiser Weiher. Was sich nach nassem Badespaß anhört, ist eine ziemlich trockene Angelegenheit. Der Dreiser Weiher ist einer der größten Maarkessel in der Eifel. Um 1800 wurde der Dreiser Weiher trocken gelegt und fristet seitdem sein Dasein als Trockenmaar.

Südöstlich des Dorfes Brück erhebt sich der Radersberg (637m). Der Radersberg war vor einigen Jahrzehnten noch 80m höher. Durch den Lava-Abbau wird er jedoch immer kleiner. Zum Teil wird das Lavagestein vermutlich in den Weiterbau der A1 östlich der Gemarkung fließen.

Brück, welches 1974 mit Dreis zusammengelegt wurde, ist der Wohnsitz des Eifelkrimi-Erfinders Jacques Berndorf (Michael Preute), der seinen Siggi Baumeister in der Umgebung agieren lässt. Sehenswert in Brück ist die katholische Filialkirche St. Apollinaris in der Hauptstraße. Der dreiachsige Saalbau entstand 1872-82 und erhielt nach 1945 eine Erweiterung. Schön gearbeitet sind die Fenster, die Heilige abbilden.

Dreis, welches sich von Drees = Sprudelbrunnen ableitet, nutzt seine Kohlensäurequelle auch wirtschaftlich. Die Quellen liegen im Gebiet des Dreiser Weihers und die Nürburg-Quelle ist die größte Arbeitgeberin vor Ort.

Sehenswert in Dreis ist die Burg Dreis am Hang in der Ortsmitte. Sie ist in Privatbesitz und das dreigeschossige Giebelhaus mit rundem Treppenturm wurde liebevoll restauriert. Errichtet wurde Burg Dreis 1597 von den Grafen aus Manderscheid.

Im Ortskern verleihen zahlreiche denkmalgeschützte Wohnanlagen und Höfe aus dem 17. bis 19. Jahrhundert Dreis ein gepflegtes Flair. Etliche der Häuser haben die Namen ihrer ehemaligen Besitzer oder deren Gewerke. Die katholische Filialkirche St. Quirinus ist ein zweiachsiger Saalbau aus dem Jahr 1823.