Downtown Berlin: Museumsinsel, Regierungsviertel und Neue Synagoge


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑118m  ↓118m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten unsere Stadtrunde in Berlins Mitte am Bahnhof Berlin Hackescher Markt, wo die die S-Bahnlinien S 3, S 5, S 7 und S 9 halten. Wir halten uns südlich und gehen durch die Spandauer Straße und Anna-Louisa-Karsch-Straße zur Spree.

Über die Friedrichsbrücke gehen wir auf die Museumsinsel, die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Linkerhand stehen der mächtige Berliner Dom und das Alte Museum, rechterhand die Alte Nationalgalerie, das Neue Museum und die James-Simon-Galerie.

Über die Eiserne Brücke erreichen wir den Kupfergraben und folgen ihm nach rechts. Wir sehen die beiden anderen Museen der Museumsinsel, das Pergamonmuseum und das Bode-Museum. Entlang der Spree spazieren wir vor zum Bahnhof Berlin Friedrichstraße, wo wir das Spreeufer wechseln.

Jetzt geht es auf dem Schiffbauerdamm zum Regierungsviertel. Wir passieren das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Mit dem Großen Anhörungssaal, der vor allem durch Untersuchungsausschüsse genutzt wird, besitzt das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus den zweitgrößten Saal des Deutschen Bundestags, nach dem Plenarsaal im Reichstagsgebäude.

Hinter der Kronprinzenbrücke biegen wir rechts in die Unterbaumstraße und kommen zum Gelände der Charité, dem ältesten Krankenhaus Berlins und heute der forschungsintensivsten medizinischen Einrichtung Deutschlands.

In der Hannoverschen Straße halten wir uns rechts und biegen dann gleich links in den Dorotheenstädtischen Friedhof ein. Viele bedeutende und prominente Persönlichkeiten haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, u.a. Bertolt Brecht, Heinrich Mann, Johannes Rau, Otto Sander, Arnold Zweig und Heiner Müller.

Durch die Chausseestraße gehen wir vor bis zur Invalidenstraße und halten uns hier rechts. Durch die Edison-Höfe (hier hatte einst das Berliner Unternehmen Borsig begonnen, Glühlampen in Großserie herzustellen). In der Schlegelstraße halten wir uns links und biegen die übernächste (Borsigstaße) rechts ab.

Vorbei an der Golgatha-Kirche treffen wir auf die Torstraße, biegen hier links ab und gleich wieder rechts in die Tucholskystraße. Am ehemaligen Postfuhramt stoßen wir auf die Oranienburger Straße, eine beliebte Flaniermeile, in der nachts auch allerlei leichte Damen ihrem Gewerbe nachgehen.

In der Oranienburger Straße steht die Neue Synagoge Berlin, die 1859-66 erbaut wurde und Platz für 3.000 Besucher bot. Sie war die größte und prächtigste Synagoge Deutschlands. Heute beherbergt sie das Centrum Judaicum, ein Zentrum für die Pflege und Bewahrung jüdischer Kultur.

Hinter der Neuen Synagoge biegen wir rechts ab und spazieren durch den Monbijoupark zur Spree und entlang der Spree wieder zurück zum Bahnhof Hackescher Markt.

Bildnachweis: Von Marek Śliwecki [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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