Donau- und Alb-Tour rund um Elchingen


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 46 Min.
Höhenmeter ca. ↑191m  ↓191m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Elchingen an der Donau besteht aus Unter- und Oberelchingen. Unsere Donau-Alb-Tour legt sich an ihr Ufer und ins Dreieck beim Autobahnkreuz Ulm/Elchingen, wo sich A7 und A8 begegnen. In Elchingen kreuzte auch Napoleon die Geschichte und die sehenswerte Oberelchinger Klosterkirche. Der Trauf der Schwäbischen Alb, der Donau-Auwald und weite Ausblicke über das Donautal bis in die Alpen – alles drin in die Tour.

Die erste Hälfte wandern wir im Donautal, die andere über die Höhen, von Thalfingen um Oberelchingen zum Start/Ziel bei der Brühlhalle in Unterelchingen. Hier findet sich auch Gewerbeansiedlung.

Wir wandern in die kleine Seenwelt an der Donau, mit Auwald und mindestens 8 Wasseransammlungen beim Kieswerk. Zwischen dem Vollmersee rechts und dem Oberelchinger See links kommen wir auf die Wasserspuren.

Wir biegen nach rechts, sehen auf der anderen Seite der Donau das Kraftwerk und wandern die Donau zur Linken durch die Auenlandschaft, kommen am Reitgries See vorbei sowie am größeren Thalfinger See, von Auwald und Feldflur umgeben. Kurz steppen wir in Thalfingen rein, halten uns aber kaum dort auf, um wieder retour zu wandern, nun auf dem Quellenweg, aus dem der Quellenrundweg wird.

Es geht hinauf auf den Trauf der Schwäbischen Alb mit herrlichen Ausblicken auf das Donautal und bis in die Alpen, so die Sichtverhältnisse es zulassen. Oberelchingen ist rechts von uns und links ist der Große Forst, der bis an die A8 reicht.

Uns lockt das Klosterbräu – nein, nicht ganz aber auch. Es lockt das Ensemble der Klosterkirche St. Peter und Paul. Die Geschichtsschreibung lässt wissen, das der Feldherr Napoleon im Anblick der Kirche ausgerufen haben soll: „C´est vraiment le salon du bon Dieu“: Das ist wahrhaftig der Salon des lieben Gottes. Er und seine Mannen verhielten sich indes gar nicht so christlich. Sie schlugen bei der Schlacht von Elchingen im Oktober 1805 die österreichische Armee.

Das Kloster Elchingen ist eine einstige Benediktinerabtei, der Heiligen Maria, Peter und Paul geweiht. Die Gründung geht auf das Jahr 1120 zurück. Nach einem Feuer wurde es auf dem Berg einer einstigen Burganlage, am heutigen Standort, neu gebaut. Die Abteikirche entstand als dreischiffige Pfeilerbasilika von stattlichen 60m Länge. Im Kern ist sie aus ihrer Gründungszeit des 12. Jahrhunderts erhalten. Weiß und Golden glänzt der Innenraum. Da weiß man gar nicht, wohin man zuerst gucken soll.

Im Klostergarten wurde ein Prozessionsweg mit Skulpturen angelegt. Die Klosterkirche auf dem „Heiligen Berg“ ist nach wie vor ein Wallfahrtsziel. Unser Ziel ist in Kürze auch erreicht. Wir wandern nach Unterelchingen hinab, kreuzen am Bahnhof die Gleise und sind bald an der Brühlhalle.

Bildnachweis: Von Franzfoto [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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