Der Bleichenbach von der Quelle bis zur Mündung


Erstellt von: D_und_HW
Streckenlänge: 25 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑242m  ↓440m
Kein Wegzeichen hinterlegt

„Ich weiß, was Sie jetzt denken – und Sie haben Recht!“, sagte einst ein berühmter Privatdetektiv. Bleichenbach? Die Bleiche? Nie gehört! Ja, den Bleichenbach, einen 22 km langen linken Zufluss der Nidder, muss man wirklich nicht unbedingt kennen, aber sein Bachlauf durch das Bleichetal ist allemal eine Wanderung wert!

Das Bächlein entspringt nordöstlich von Wenings im Wald. Die Quelle ist durch einen Stein markiert, man kann sich durchs Unterholz schlagen und den Platz erahnen, wo der Bachlauf seinen Anfang nimmt. Am Weg zeigt eine große Tafel den Verlauf des Baches.

Auf manchen Karten beginnt der Bleichenbach erst in dem kleinen See unterhalb (Abstecher ist eingezeichnet). Zugegeben, man sieht auch nicht sehr viel davon. Aber er schlängelt sich durch die Wiesen an Wernings vorbei (dem aufgegebenen Dorf, ein Abstecher zu den Überresten der Marienkirche ist eingezeichnet) nach Wenings. Dort sehen wir gleich am Ortseingang den jüdischen Friedhof und gehen durch den Ort.

Am Ortsausgang kommen wir an einem schönen kleinen Biotop vorbei, und dann geht es durch das Feld Richtung Gelnhaar. Ein schattiger Waldweg immer am Bach entlang bringt uns nach Bergheim und von dort aus nach Bleichenbach. Hinter dem Ort können wir bis Stockheim die ganze Strecke auf einem Wiesenweg direkt neben dem Bach hergehen, der größte Teil war sogar gemäht und gut begehbar.

Hinter Stockheim sind wir nun schon in den Nidderauen und halten Ausschau nach Störchen. An der Kläranlage gehen wir vorbei und kommen auf einer Wiese zu zwei Brücken. Die rechte führt zur Nidder, dort ist es aber ziemlich zugewachsen, wir haben darauf verzichtet, uns einen Weg zu trampeln. Die linke Brücke überquert den Bleichenbach, der hier mit einem weiteren Bächlein zusammenfließt, bevor er in die Nidder mündet. An die Mündung sind wir gekommen, indem wir das Grundstück mit der Hütte umrundet haben und über ein Ackergrundstück (das allerdings nicht bepflanzt war) bis an den Zusammenfluss gegangen sind. Das ist ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfohlen, wohl aber die Wanderung von der Quelle bis zur Mündung!

Stand Juni 2018

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