Burgruine Wolfsberg und der Signalstein (Obertrubach)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑362m  ↓362m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst entspricht in etwa der Ausdehnung der Nördlichen Frankenalb. Er kommt auf eine Fläche von rund 2.335 Quadratkilometern. Da mittenmang wandern wir heute, um den Kern des Parks mit der abwechslungsreichen Fränkischen Schweiz zu entdecken.

Die Tour verläuft zwischen Wolfsberg mit der Burgruine, am Trubach, und Affalterthal. Südlich von Wolfsberg und dem Trubachtal hat die 5-Tage-Wanderung Fränkische Schweiz ihre 3. Etappe.

Unser Start ist in Wolfsberg der Gemeinde Obertrubach auf einem Parkplatz an der Straße Wolfsberg. Blicke und Schritte lenken wir zu den trutzigen Resten der Burgruine Wolfsberg, die um 1150 entstanden ist. Die Oberburg dient auch der Aussicht, die Unterburg ist teils privat und nicht zugänglich. Die Ruine kündet von Krieg, Zerstörung, Verlust, Ausschlachtung.

Ging es mit der Burg abwärts, heißt es für uns aufwärts. Durch offene Landschaft und ein kleines Waldstück zum Signalstein (Signalfels), einem Kletterfelsen im Frankenjura, auf dem Hirschbühl bei Sorg. 12m ragt er empor mit einem auf 564,3m trigonometrischen Punkt. Man kann dort Aussichten haben, wo die Vegetation noch nicht derart hoch geworden ist.

An Sorg wandern wir vorbei nach Affalterthal (Markt Egloffstein), umgeben von Kulturlandschaft, mit Wiesen, Feldern und Obstbäumen. Im Ort stehen die evangelische Kirche und das Pfarrhaus unter Denkmalschutz. Man wohnt recht idyllisch um die Kirche herum.

Am Bocksloch vorbei wandern wir in östlicher Richtung am Fuß des Hahnensteins (580m) entlang, stoßen auf die Straße zwischen Geschwand und Egloffstein-Hammermühle, wandern gen Süden, zumeist durch Mischwald zum Ausgangsort zurück.

Wem das jetzt alles zu ruhig war, kann noch eine Stippvisite bei den wilden Tieren machen, im Wildpark Hundshaupten, der westlich von Affalterthal beim Ort Hundshaupten zu finden ist. Rund 40, im Schwerpunkt heimische, Tierarten verteilen sich auf 40ha, das meiste davon ist bewaldet und bietet den Tier-Schutz.

Bildnachweis: Von Alma [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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