Signalstein-Rundwanderung ab Egloffstein


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑379m  ↓379m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wer bereits die 5-Tage-Wanderung durch die Fränkische Schweiz gemacht hat, ist mit der 3. Etappe am Luftkurort Egloffstein vorbeigekommen. Wir intensivieren das erste Date heute auf dieser Runde, die uns vom malerischen Trubachtal aussichtsreich hinaufbringen wird, mit Wald und Felsen via Affalterthal zum Signalstein beim Örtchen Sorg. Verlieben und verlieren könnte man sich abschließend mit Burg Egloffstein und den Felsenkellern – auf eigene Gefahr.

Auf Los geht’s los: vom Wanderparkplatz Egloffstein in der Kurve der Talstraße, mit dem Uhrzeiger. Durch die Badstraße, hinauf in den Wald und mit Aussichten. Hübsch anzusehen, wie sich die Besiedelung von Egloffstein an die Hänge am Trubach klettet. Von rund 355m sind wir nach knapp 800m Warmup 100m höher und auf dem Weg zum Altschloßberg (459m). Davor ist im Wald die Quelle Affalterthal.

Wir wandern durch Affalterthal, einem Ortsteil der Marktgemeinde Egloffstein. Rund 300 Seelen leben in dem Örtchen am Beginn der Senke des Mostvieler Tales. Je nach Jahreszeit empfängt einen der Blütenzauber von Kirschbäumen.

Wir kommen am Geotop Felsen mit Bocksloch vorbei, einer kleinen kaminartigen Höhle im dolomitisierten Schwammkalk. Rund um Affalterthal sind weitere Felsengruppen in der Art als Geotope ausgewiesen. Aufwärts geht es weiter mit Wald, Fels, Waldrand und teils Blicken über offene Landschaft. Wir kreuzen die ST2191, die in nordöstlicher Richtung nach Gößweinstein führt und in südwestlicher nach Gräfenberg.

Nach rund 7,4km sind wir am Signalstein, auch Signalfelsen genannt, an dem sich Kletterer im Klettergebiet Nördlicher Frankenjura versuchen können. Der 12m hohe Signalstein auf der Hochfläche Hirschbühl im Beritt von Obertrubach ist ein trigonometrischer Punkt auf 564,3m. Man kann auch ohne Eisen über eine Treppe zum Gipfel gelangen. Durch die üppige Vegetation kann man allerdings die Burgen in der Umgebung nicht sehen, eine Tafel sagt einem aber, was man sehen könnte, wäre man eine Drohne.

An Sorg vorbei wandern wir abwärts und kommen zwischen Hammermühle und Egloffstein aus, am Hammerbühl. Die Trubach fließt links von uns und wir wandern nach Egloffstein mit seinen Sehenswürdigkeiten. Eine Taschenlampe empfiehlt sich für eine Erkundung der Felsenkeller, einem Gangsystem auf einer Fläche von rund 12.000qm im Burgfelsen.

Die Burg Egloffstein (Schloss Egloffstein), um 1150, ist in Privatbesitz des Freiherrn von und zu Egloffstein, bietet Ferienwohnungen und kann zu bestimmen Terminen und auf Anmeldung gegen Eintritt geführt besichtigt werden.

Bildnachweis: Von Alma [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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