Buckenhofer Forst Rundwanderung (Sebalder Reichswald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑131m  ↓131m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Unsere Runde verläuft nördlich vom Naturschutzgebiet Tennenloher Forst, das zuletzt als Truppenübungsplatz genutzt wurde. Heute grasen dort Przewalski-Pferde. Wir werden südöstlich von Erlangen durch die Natur und den Buckenhofer Forst unterwegs sein und zwar mit Start am Parkplatz am Holzersteig.

Nördlich ist der Stadtteil Buckenhofer Siedlung, westlich Röthelheimpark. Nahe dem Kreisverkehr mit dem Wappen Erlangen und der Kunst im öffentlichen Raum: „Ring der Freundschaft“ am Obi-Hügel (320m) ist ein Wildschweingehege mit einem Aussichtspunkt.

Der Buckenhofer Forst ist ein Teil des Sebalder Reichswalds, der wiederum Teil des Nürnberger Reichswalds ist und er ist sogenanntes „gemeindefreies Gebiet“ – hier sagen sich Hase und Igel Gutenacht, es gibt vielleicht Nistkästen, aber keine Briefkästen. Da wohnt niemand.

Wir wandern im Uhrzeigersinn auf dem Holzersteig, queren das Wässerchen Langer Fichtengraben, kommen an kleinen Teichen vorbei, am Walter-Vogel-Stein im Buckenhofer Forst. Walter Vogel war von 1931 bis 1959 hier Forstmeister.

Weiter geht’s zum Wegepunkt Weißer Ruhstein. Wald, Wasser und Wegekreuzungen kennzeichnen den weiteren Wegeverlauf. Bei einer Kreuzeiche kreuzen sich etliche Wanderwege und wir halten uns Richtung Südosten, kommen am Manfred-Wurm-Gedenkstein (Buckenhofer Revierförster von 1973-1985) vorbei, der gegenüber dem Rehbockweiher, seinem Lieblingsplatz, steht.

Der nächste Punkt ist der Hundestein, wo wir rechts einbiegen und sich südlich von uns der Tennenloher Forst erstreckt, an dessen Grenze wir entlangwandern und der Tiefe Graben entlang fließt. Am Weißenseebrünnlein kommen wir auch vorbei und treffen kurz drauf auf den Weg Weißenseelinie. Westlich von uns ist der ehemalige Schießplatz im Weißenseeholz.

Die Bachläufe hier heißen Dreibrücklesgraben und Weißenseegraben. Beim Froschstein ist der Altschmiedlesgraben und bildet kleine Tümpel. Kurz drauf, man riecht es bisweilen, sind wir am Erlanger Wildschweingehege und gelangen dann zum Ausgangsort zurück.

Übrigens ist ganz in der Nähe, auf der anderen Seite vom Kreisel, der Exerzierplatz Erlangen. Das heutige Naturschutzgebiet war ein militärisch genutztes Areal. Es hat recht sandige Böden, kleine Tümpel und das „Ödi“, eine blauflügelige Ödlandschrecke, die sich sehr gut tarnt und ihre blauen Flügelchen nur im Flug zeigt.

Bildnachweis: Von Janericloebe [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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