Biberpfad


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑627m  ↓627m
Biberpfad bei Berschweiler im Sankt Wendeler Land

Berschweiler ist ein Ortsteil von Marpingen im Sankt Wendeler Land. Rund um Berschweiler liegen, fast sternförmig verteilt, mehrere kleine Bachtäler. Diese Talauen sind Teil des großen Naturschutzgebiets Täler der Ill und ihrer Nebenbäche.

Da, wo die Natur geschützt ist, leben auch gerne Tiere. Hier in den Bachtälern um Berschweiler sind es Biber, die wieder heimisch geworden sind. Biber sind die größten Nagetiere Europas und galten fast schon als ausgerottet. Heute gibt es wieder größere Populationen in Deutschland.

Ein guter Einstieg in den Biberpfad ist das Schullandheim und Naturerlebniszentrum Biberburg in der Straße In der Meulwies am westlichen Rand von Berschweiler. Die Biberburg bietet Besuchern und Gästen im Rahmen von Führungen und Erlebniswochen Einblicke in das Leben des Bibers.

Wir startet an der Biberburg und folgen dem Biberpfad gegen den Uhrzeigersinn nach Westen. Es geht in Richtung Urexweiler und dann nordwärts bis an den Rand von Marpingen. Man kommt an einer Sinnenbank vorbei erreicht wenig später das Rohrbachtal.

Die Biber siedeln unter anderem am Rohrbach in unmittelbarer Nähe des Biberpfades. Dort kann man sehen, wie sich die imposanten Tiere durch das Bauen von Dämmen ihren notwendigen Lebensraum schaffen. Mit Geduld und Glück kann man die meist nachtaktiven Nager in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Über den Metzelberg (369m) geht es erst ins Lochwiesbachtal und weiter ins Limbwiesbachtal. Dann geht es hinauf auf den Breckert (365m) mit schönem Blick hinein ins Sankt Wendeler Land.

Jetzt geht es noch einmal kurz an Berschweiler heran, bevor wir hinter dem Alsbachtal unseren Anstieg zum Rothenberg (353m) nehmen und an der Rothenberghütte eine Schlussrast einlegen. Dann sind es nur noch einige Meter zurück zur Biberburg, wo wir den Biberpfad begonnen haben.

In Deutschland leben inzwischen wieder über 30.000 Biber über alle Flächenbundesländer verteilt. Seine Reviere hat er sich teilweise durch Wanderbewegungen wieder erschlossen, teilweise wurde er aber auch durch gezielte Projekte neu angesiedelt.

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