Belchensteig: Vom Wiedener Eck auf den Belchen (Schwarzwälder Genießerpfade)


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Wegweiser
Länge: 14.35km
Gehzeit: 04:52h
Anspruch: schwer
Wegzustand: gut
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Der Belchen (1.414m) ist nach dem Feldberg (mit Seebuck und Baldenweger Buck) und dem Herzogenhorn der dritthöchste Berg im Schwarzwald. Auf seinem Gipfel kreuzen sich die Gemarkungen von Münstertal, Schönenberg und Kleines Wiesental.

Als neuer Premiumwanderweg in der Belchenregion wurde 2018 der Belchensteig eröffnet. Er zählt zur Gruppe der Schwarzwälder Genießerpfade. Der Belchensteig beginnt am Wanderparkplatz Wiedener Eck. Sollte der Wanderparkplatz belegt sein, kann man sein Auto auch oberhalb des Wanderparkplatzes an der Landesstraße in Richtung Belchen parken. Der breite Seitenstreifen bietet ausreichend Abstellmöglichkeiten.

Vom Wiedener Eck aus folgen wir der Kreisstraße K 6341 zum Hotel Gut Lilienfein, passieren den Wiedenereck Lift und kommen dann zum Wanderparkplatz Lückle. Hier kreuzen wir die Kreisstraße und wandern hinein ins Hintergrundbachtal. Wir folgen dem Hintergrundbach bis nach Untermulten, wo der Bach in den Aiternbach mündet, der der Wiese zufließt.

Am Hotel-Gasthof Belchen-Multen kreuzen wir erneut die Straße und wandern zum Belchenhotel Jägerstüble und zur Talstation der Belchen-Seilbahn. Hier könnte man jetzt 260 Höhenmeter einsparen und sich ganz bequem mit der Gondel hinauf auf den Belchen-Gipfel fahren lassen. Wir nehmen die Strecke aber natürlich unter die Wanderstiefel.

Wir wandern auf der Abfahrtsstrecke der sogenannten Donauwellen hinauf zum Belchen und zum Belchenhaus. Der Blick schweift über Münstertal, Staufen und Bad Krozingen hinweg zur Rheinebene und den sich dahinter befindenden Vogesen. Wir erblicken Freiburg ebenso wie die umliegenden Schwarzwaldberge, allen voran den Feldberg. Die Schweizer Alpen wirken ganz nah.

Nachdem wir über den Belchen-Gipfel gewandert sind, geht es wieder talwärts und zwar auf dem Krinneabgang, wo wir auch auf den Westweg treffen. Serpentinenmäßig schlängelt sich der Belchensteig zwei Kilometer hinunter zur Krinne, einem scharfen Einschnitt, durch den jahrhundertelang ein als Sattelpfad genutzter Weg führte.

An der Krinne angekommen zweigt der Belchensteig links ab. Wir wandern noch einmal bergan und zwar hinauf auf den Heidstein (1.274m), wo sich wieder ein schöner Rundblick eröffnet. Am Heidstein geht es rechts in ein dichtes Wäldchen. Jetzt wandern wir teils über schmale Pfade, teils über breitere Wege zurück zum Wiedener Kreuz.

Bildnachweis: Von PantaRhei [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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ivw