Bauschheim (Rüsselsheim am Main)

Durch Autobahn A 60 und die Bahntrasse von der Kernstadt getrennt liegt der Rüsselsheimer Stadtteil rund 3km östlich von Ginsheim. Erstmalig urkundlich genannt wurde Bauschheim um 830. 1970 wurde Bauschheim dann Teil von Rüsselsheim am Main.

Ein Teil von Bauschheim steht im Stadt- und Industriemuseum: der Dorfbrunnen aus dem Jahr 1740. Ein Nachbau des Schmuckstücks mit dem geschmiedeten Brunnenrad steht vor der evangelischen Kirche in Bauschheim. Der Brunnen ist auch das Wahrzeichen des Stadtteils. Das Kirchlein ist ebenfalls recht schmuck ausgefallen. Der kleine Saalbau mit abgewalmten Dach entstand 1712 an der Stelle eines Vorgängers. Obenauf ist ein Haubendachreiter.

Der historische Ortskern von Bauscheim zeigt auch noch Fachwerkhäuser in der Brunnenstraße, die zweigeschossig sind, ein Satteldach oder Krüppelwalmdach haben und liebevoll restauriert wurden.

Nördlich der Ortsbebauung in Richtung Autobahn ist der Bauschheimer Wald in der Gemarkung Im Weinfaß mit rund 15ha. Da gibt es noch einen Trimm-Dich-Pfad und hier kommt der Bauschheimer Rundweg durch, der bequeme 6km misst. Im Bauschheimer Wald findet sich auch der kleine Bauschheimer Waldsee – akustisch eingerahmt von der Geräuschkulisse der in der Nähe verlaufenden A 60. Die Fische des örtlichen Angelvereins stört’s nicht.