Barockweg Winterberg (im Sauerländer „Vierländereck“)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑223m  ↓223m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Zwischen Winterberg und Schmallenberg liegt idyllisch das Örtchen Altenfeld, am Rand des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge. Wir erkunden auf dieser schönen Runde Altenfelder Wiesen-, Flur-, Wald- und Bachnatur mit Waldbecke und Elspe und sind auch unterwegs im Zeichen der Frömmigkeit mit Kapellen und barocken Altären.

Wir werden auf rund 533m starten, weite Felder und Wiesen durchwandern, sind nach 3,7km bei 672m am höchsten Punkt der Runde von Wald umgeben und kommen durch das Tal der Elspe zurück. Los geht’s in Altenfeld, dessen Geschichte urkundlich um 1541 „auf dem alten Felde“ begann. Rund 188 Einwohner hat der Ortsteil von Winterberg, der durch den Altenfelder Almabtrieb in der Gegend bekannt ist. Das Örtchen hat sogar eine Parkanlage mit Wassertretbecken und ist ein wenig stolz auf die St. Hubertus Kapelle (1654) mit dem Barockaltar, an der wir zum Schluss vorbeikommen.

Mit der Bödefelder Straße gelangen wir nach Waldbecke und biegen dort bei einem Gedenkkreuz nach rechts. Aufwärts durch malerische Wiesen und Felder, immer höher und mit immer besserer Aussicht auf das Grün und vielleicht auch an Rindern vorbei. Wir atmen die Landluft und sehen in der Natur die Spur von Kyrill.

Dann sind wir am Vierländereck am Leiserstein. Die Bezeichnung 4-Länder ist etwas hoch gegriffen und meint die Gemarkungen Altenfeld, Bödefeld, Elspe und Valme, die hier zusammentreffen. Schauen wir in die Lüfte, wo die Freiheit grenzenlos sein soll, sieht man bei entsprechend günstigen Winden Drachen- und Gleitschirmflieger.

Federnden Schritts geht’s an die Elpe hinab. Wir queren eine Brücke im Eichholz und machen einen Abstecher zum Einsiedlerhof Krauseholz aus der Zeit um 1460. Am Hof ist die Montanus-Kapelle mit einem Barockaltar von 1726.

Wir wandern zwischen herrlich weiten Feldern, auf bewaldeten Höhen und gelangen zum Rastplatz „Am Eichholz“ und zum Gutshof „Krauseholz“. Letzterer wurde erstmals 1460 urkundlich erwähnt und hat eine eigene Kapelle, ebenfalls mit einem Barockaltar aus dem Jahre 1726. Durchs Tal der Elspe wandern wir nach Altenfeld zurück, es grüßt St. Hubertus.

Bildnachweis: Von Martin Lindner [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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