Baierweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 160 km
Gehzeit o. Pause: 39 Std. 16 Min.
Höhenmeter ca. ↑3660m  ↓3611m
Baierweg Markierung

Auf dieser aussichtsreichen und naturnahen Wanderstrecke im Bayerischen Wald passiert der Wanderer die Grenze zu Tschechien, immer auf den historischen Spuren vieler Reisender, die auf der bereits im 11. Jahrhundert angelegten Handelsroute verkehrten.

Auf 160 Kilometern führt der Baierweg den Wanderer von Straubing aus durch den Bayerischen und den Böhmischen Wald nach Furth im Wald. Die ehemalige Handelsstraße zwischen Böhmen und Bayern ist heute ein beliebter Wanderweg, die dem Wanderer einiges an Kondition abverlangt, dafür aber eine nahezu unberührte, einzigartige Natur eröffnet.

Den Baierweg in sieben Etappen wandern

Der Fernwanderweg Baierweg ist in sieben einzelne Etappen eingeteilt. Die erste Etappe beginnt in Straubing und führt durch die Donauebene in das Vorgebirge des Bayerischen Walds. Die Steigungen sind eher mäßig, somit kann sich der Wanderer auf eine entspannte Strecke freuen. Der Weg führt vorbei am Kloster Oberalteich und folgt zunächst dem Lauf der Donau. Am Rande des Bayerischen Waldes passieren wir Kloster Windberg. Das Etappenziel ist in Steinburg erreicht.

Die zweite Etappe startet in Neukirchen bei Steinburg. Zunächst führt der Weg durch das Perlbachtal. Bis Sankt Englmar muss der Wanderer einige Höhenmeter Steigung in Kauf nehmen. Allerdings erwartet ihn dafür eine großartige Fernsicht.

In Kollnburg beginnt die dritte Etappe, welche auf Wald- und Wiesenwegen zunächst zum Höllensteinsee verläuft. Es folgt ein steiler Aufstieg nach Buchberg. Die Wanderung über den Höhenrücken durch Sackenried und Gruberwald ist besonders aussichtsreich. Schließlich folgt der Abstieg zum Zielort Kötzting.

In Kötzting starten wir auf unserer vierten Etappe in Richtung Neukirchen. Diese Wanderung führt uns durch eine reizvolle Feld- und Wiesenlandschaft. Auch hier muss sich der Wanderer auf einige Steigungen einstellen, bis das Etappenziel Neukirchen beim Heiligen Blut erreicht ist. Hier lohnt ein Blick auf die bekannte Wallfahrtskirche  Neukirchen beim Heiligen Blut.

Die fünfte Etappe des Baierwegs führt den Wanderer durch einige Waldgebiete und auf verschiedene Anhöhen, die jedes Mal grandiose Rundumsichten bereithalten. Auf dem Weg überqueren wir die Grenze zu Tschechien wie auch die Europäische Wasserscheide „Elbe/Donau“. Wir beenden den Tag in Kdyne/Tschechien.

Hier beginnt die sechste Etappe des Baierwegs. Dabei führt uns die Tagesstrecke zunächst das Örtchen Branišov und auf den Koráb (773m) mit dem Aussichtsturm Koráb. Auf unserer Wanderung über die Bergkette passieren wir verschiedene Burgruinen, die einen erhabenen Anblick bieten. Der Weg durch Zahorany ist geprägt durch seine breiten Alleen. Schließlich erreichen wir Domazlice, wo die heutige Etappe endet. Die letzte Etappe führt von Domazlice zurück nach Deutschland. Diese letzte Wegstrecke lässt sich angenehm laufen. Wiesen, Felder, Wälder und Seen sorgen für ländliche Idylle. In Furth im Wald endet der Baierweg.

Bildnachweis: Von Rosa-Maria Rinkl [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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