Bad Wildstein (Traben-Trarbach)

Weinhotel LandsknechtWeinhotel Landsknecht

Zu Traben-Trarbach zählt der Stadtteil Bad Wildstein, der sich südlich entlang der Wildbadstraße in Richtung Kautenbach befindet. Die Wildbadstraße (L 187) führt durch das Kautenbachtal. Der Kautenbach ist ein 13km langes Flüsschen, das bei Kleinich entspringt und in Trarbach in die Mosel mündet.

Im Kautenbachtal herrscht Kurbetrieb. Auslöser war die Entdeckung einer Thermalquelle, der einzigen an der Mosel. Die Thermalquelle war der Grundstein für das Heilbad, das sich auf die Behandlung von Rheuma, Gicht, Durchblutungsstörungen und anderem schmerzhaften Ungemach spezialisiert hat.

Urlaubern bekannt ist vielleicht das Hotel Parkschlösschen. Die Grundsteinlegung für das Kur- und Logierhaus datiert auf das Jahr 1901. Das Parkschlösschen ist umgeben von einem Gebäudeensemble und einem schönen Kurpark. Heute ist das Parkschlösschen als Ayurveda-Kurhotel eingerichtet.

Folgt man dem Kautenbachtal aufwärts kommt man zur Gräffs-Mühle. Der älteste Teil des heute als Hotel-Restaurant geführten Hauses ist die Mühlenstube aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1857 wird an der Gräffs-Mühle Wein ausgeschenkt.

In direkter Nachbarschaft steht die Moseltherme. Hier rein fließt das 33° Celsius warme Wasser der Thermalquelle und ermöglicht wohl temperierte Entspannung und Fitness. Thermalbecken mit integrierten Liegemulden und Massagedüsen, Whirlpool, Kleinkinderbereich, Sporthalle, Außenbecken, Liegewiese, Solarien und eine Saunalandschaft die Sie begeistern wird, laden zum Verweilen ein.

Weiter aufwärts durchs Kautenbachtal kommt man zum Haus Wildstein. Das im Jugendstil erbaute Haupthaus wurde 1912-13 als Handwerkererholungsheim errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg war hier für einige Zeit die Wildbad-Kaserne, bevor seit 2002 Haus Wildstein als Wohnanlage umgerüstet wurde.

Oberhalb von Haus Wildstein schlägt der Kautenbach einen markanten Bogen und fasst hier den Wildstein (290m) ein. Dann kommt man zum ehemaligen Kurhaus, das in mehreren Bauabschnitten errichtet wurde. Neben dem Fachwerkgebäude mit Walmdach entstand ab 1905 unter Federführung von Jugendstilarchitekt Bruno Möhring einige Nebengebäude.

Noch ein Stückchen weiter südlich findet man die Bischofsmütze, eine markante Felsenformation, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Und dann schon im Beritt des Stadtteils Kautenbach erhebt sich die Felsformation Pferdekopf mit Heidetreppe.