Büdingen – Zwischen Fachwerkstadt und Heiligem Hain


Erstellt von: D_und_HW
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑298m  ↓298m
Büdingen – Zwischen Fachwerkstadt und Heiligem Hain

Restaurant-Gästehaus WilhelmshöheRestaurant-Gästehaus Wilhelmshöhe

Mit einem Y, das vermutlich für Ysenburg und Büdingen steht, ist dieser Weg durch das ausgedehnte Waldgebiet östlich von Büdingen markiert. Man kommt am „Heiligen Hain“, einer archaisch wirkenden Eichengruppe, und dort an der relativ neuen Waldbegräbnisstätte der Fürstenfamilie von Ysenburg und Büdingen vorbei, am Geisweiher (eigentlich sind es sogar zwei) und später auch noch am Thiergartenweiher.

Das Stadtgebiet erreicht man wieder durch Obstwiesen und Kleingärten, von dort aus hat man einen schönen Blick hin zum Herrnhaag und zur Ronneburg. Wenn man im Uhrzeigersinn geht, kommt die Attraktion zum Schluss: der Wilde Stein (eigentlich „der wilden Frau Gestein“, Geotop des Jahres 2010), eine beeindruckende Felsformation, ein Basaltschlot, der bereits 1471 erwähnt wird. In vorchristlicher Zeit soll hier ein Kultplatz gewesen sein, und während der Zeit der furchtbaren Hexenprozesse wurde Frauen unter der Folter das Geständnis abgepresst, hier mit dem Teufel zusammengekommen zu sein.

Vom Wilden Stein aus hat man den besten Blick auf die Altstadt von Büdingen mit der Ev. Marienkirche (auch Liebfrauenkirche), den Befestigungsanlagen und dem Schloss. Der Rundweg endet in der Altstadt, es führen einige Markierungen über den Altstadt-Parkplatz, den Garten Kölsch und den Rosengarten zum Marktplatz, wir haben den Track deshalb durchgezeichnet, obwohl es nur eine kurze Schleife ist – natürlich gibt es in Büdigens Altstadt viel mehr zu sehen, und man sollte, wenn man es nicht kennt, genügend Zeit einplanen!

Der Vogelsberger Höhen-Club (VHC), in dessen Wanderwege-Prospekt unser Weg die Nummer 50 trägt, gibt als Startpunkt eben den Altstadt-Parkplatz an, wir empfehlen aber, den Parkplatz an der Schlossmühle zu benutzen, der ist im Gegensatz zum Altstadt-Parkplatz gebührenfrei.

In einer Wegbeschreibung aus dem Jahr 2011 wird der Weg als Hessen-Extratour bezeichnet, wir haben dazu aber keine weiteren Informationen gefunden.

Stand: Mai 2016

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