Auf der HOAG-Trasse zum Volkspark Sterkrade und durch den Dunkelschlag zurück


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 28 Min.
Höhenmeter ca. ↑99m  ↓99m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Mit genügend Abstand führt die Runde um das Kreuz Oberhausen, von Oberhausen-Holten entlang der HOAG-Trasse zur einstigen Zeche Sterkrade sowie in den Volkspark Sterkrade durch das Alsbachtal bei Alsfeld und durch das Waldgebiet Dunkelschlag, einem Buchen-Mischwald, beim Kreuz Oberhausen mit den Autobahnen A 2, A 3 und A 516.

Die HOAG-Trasse ist eine einstige Güterverkehrsstrecke zwischen Duisburg und Oberhausen. HOAG steht für Hüttenwerke Oberhausen Aktiengesellschaft. Auf der Trasse wurden etliche Tonnen Kohle aus der Zeche Sterkrade zum Rheinhafen Walsum befördert. Die Trasse ist insgesamt 15km lang und wurde zum Radfahren ausgebaut.

Wir starten am Bahnhof Oberhausen-Holten gehen etwa 2km auf der Trasse, die von einem Grünstreifen umgeben ist. Kurz vor der einstigen Zeche Sterkrade biegen wir von der HOAG-Trasse ab, passieren über die Weierstraße die Gleise und orientieren uns rechts, dem Ziel Volkspark Sterkrade entgegen, der auch ein Teil des Landschaftsschutzgebiets „Alsbachtal und Volkspark Sterkrade“ ist.

Auf dem 13,5ha großen Gelände des Volksparks Sterkrade, dessen Anlage 1906 begonnen wurde, finden sich Spiel- und Erholungsmöglichkeiten sowie das Volksparkstadion und eine Freilichtbühne. Der Weiher war vormals eine Eiswiese und wird vom Alsbach gespeist.

Wir folgen dem Alsbachtal nach Alsfeld und es wird dabei etwas bergauf gehen. Wohnen und Fahren sind zwei Eindrücke, wenn wir die A 516 hinter uns lassen und alsbald wieder dem Alsbach begegnen nahe dem Friedhof Alsfeld.

Unser nächstes Hindernis ist die A 2, die wir bequem hinter uns lassen und im Dunkelschlag auskommen. Teilweise werden die Begriffe Dunkelschlag und Sterkrader Wald synonym verwendet. Wir sind jetzt auf dem Weg ins Naturschutzgebiet Sterkrader Wald (81ha), es geht bergauf und in nördliche Richtung. Schutzziele sind der Erhalt des Eichen-Hainbuchenwaldes sowie eines Torfmoos-, Erlenbruchwaldes am Handbach und der dortigen Pflanzen-, wie Tierwelt.

Der Handbach fließt nach 5,4km bei Biefang in die Emscher. Beim Handbach lässt sich alles finden: natürlicher Lauf, begradigter Lauf und bei den Straßen Verrohrung. Wenn es im Wald wieder bergab geht kommen wir nach gesamt rund 8km an eine Stelle wo einst ein Stauweiher und einen Staudamm war. Wir treffen auf ein Areal namens Bürgermeistersplatz und auf den Bürgermeistersweg. Der bringt uns unter der A 3 durch.

Wir biegen von ihm ab, um ein einem Bogen den Handbach nicht aus der rechten Hand zu geben. Erst beim Forsthaus Handbeck trennen sich unsere Wege. Der Bach verschwindet für ein Weilchen von der Erdoberfläche und muss unterm Gleis durch. Wir gehen entlang dem Gleis nach Oberhausen-Holten zurück.

Bildnachweis: Von Tbachner [GFDL] via Wikimedia Commons

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