Auf dem Jugendwerkstattpfad rund um die Sösetalsperre bei Osterode am Harz


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 26 Min.
Höhenmeter ca. ↑236m  ↓236m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Rundwanderweg begleitet das Ufer der Sösetalsperre bei Osterode. Man kann sich quasi gar nicht verlaufen, wenn man der Markierung großes JW auf rotem Grund folgt. Die Talsperrenrunde auf Pfaden durch den Buchenwald und mit schönen Ausblicken auf das Wasser kommt nicht ganz auf 10km und startet am Parkplatz an der Sösestaumauer.

Südlich der Sösetalsperre erhebt sich der Sösekopf (423m). Die Sösetalsperre liegt nordöstlich vom Kern von Osterode am Harz auf 220m. Die Söse, die hier aufgestaut ist, hat einen 38km langen Lauf und fließt in die Rhume. Das Talsperrenwasser, rund 26 Mio. Kubikmeter, dient vorwiegend zum Trinken. Baden tun hier lediglich die Fische und das können kapitale Burschen werden unter anderem der Arten Hecht und Barsch.

Was sich genau im Nass tummelt, erläutert einem der Fischereilehrpfad am Wegesrand, der über den Besatz Auskunft gibt. Vom Parkplatz bei der Dammkrone aus, gehen wir einmal gegen den Uhrzeigersinn um die Talsperre. Die Talsperre liegt links von uns, der Sösekopf rechts und dazwischen sind am Weg die Infotafeln.

Wir überqueren den Damm zwischen der Sösetal-Vorsperre und der Sösetalsperre. Der Damm ist 350m lange und etwa 18m hoch. Die Sösetalsperre wurde übrigens von 1928 bis 1931 als erste Talsperre der Harzwasserwerke gebaut. Wenn wir den Damm passiert haben, halten wir uns links auf dem Jugendwerkstattpfad bis wir zum Parkplatz zurückkommen.

Wenn man schon mal da ist, zwischen April und Oktober, dann böte sich ein Besuch der Waldvogelstation an, die im Wald südwestlich der Sösetalsperre zu finden ist, beim Schneiderteich. Dort kann man entlang eines etwa 400m langen Rundwanderwegs Eulen Kolkraben, heimische Sing- und Greifvögel besuchen und am Teich die Enten füttern, mit dem Futter der Station.

Osterode am Harz, durch das die Söse fließt, lädt auch zu einem Stadtbummel ein. Man könnte der Marktkirche St. Aegidien aus dem 13. Jahrhundert an Samstagvormittagen auf den Turm steigen oder dem Museum im Ritterhaus, das von 1650-1660 mit zierendem Fachwerk gebaut wurde, einen Besuch widmen.

Bildnachweis: Von Losch [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vgwort