Auf dem Gipfelweg - Hoch hinaus im Thüringer Wald


Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 27 km
Gehzeit o. Pause: 7 Stunden 6 Min.
Höchster Punkt: 964 m
Tiefster Punkt: 537 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Tour erkundet die höchsten Gipfel im Thüringer Wald und bietet tolle Aussichten auf das Wald-Meer des Thüringer Waldes, aber auch Fernsicht auf dem baumfreien Schneekopf zu benachbarten Gipfeln des Gebirges. Einkehr und Rast, aber auch Unterkunft bieten zahlreiche Hütten und Bauden. Aber auch Waldeinsamkeit genießt man beim Fernblick vom 944 m NN hohen Fichtenkopf. Der Wege wechseln von wurzeligen Pfaden zu breiten Forstwegen. Man macht des öfteren Bekanntschaft mit einem der beliebtesten Fernwanderwegen Deutschlands, „dem Rennsteig“. Die Tour ist aufgrund der Länge schwierig und verlangt einiges an Kondition. Die Wege sind meist ohne größere Anforderung an die Trittsicherheit. Die Wanderung ist seit einigen Jahren mit dem Gütesiegel „Wanderbares Deutschland“ zertifiziert.

Wir starten oberhalb von Suhl im Ortsteil Heidersbach. Von da geht es weiter auf schmalen Pfaden nach Goldlauter. Im oberen Lautertal steigen wir merklich bergan auf den Salzberg und an den Fuß des Großen Eisenbergs. Im dichten Wald steigen wir auf einem urigen Pfad auf den Rücken der genannten Erhebung. Weiter geht es zur ersten Rastmöglichkeit an der Liftbaude mit Blick auf Schmiedefeld am Rennsteig. Wir machen einen Bogen und überqueren die L 2632. Es geht wieder leicht bergauf und wir stoßen auf die Alternativstrecke des Rennsteigs, die zum Großen Finsterberg führt. An dieser Stelle habe ich die Tour verändert und mir den Aufstieg zum Turm des Großen Finsterberg geschenkt. Wir stoßen wieder auf die genannte Landstraße überqueren diese und steigen auf schmalem Pfad merklich bergauf auf den aussichtsreichen Gipfel des Fichtenkopfs. Hier lädt eine Bank zum Verweilen ein. Nach wenigen Metern haben wir die höchste Baude des Thüringer Waldes, die Suhler Hütte erreicht. Neben einer Rast bei Speis und Trank ist hier auch eine Übernachtungsmöglichkeit geboten. Ganz in der Nähe liegt auch die Ausflugsgasstätte auf der 916 m NN hohen Schmücke. Im Waldhotel, an gleicher Stelle, kann man auch nachdem sich der Touristentrubel gelegt hat einen wunderbaren Abend genießen inkl. Übernachtung. Weiter geht der Gipfelweg in Richtung der felsbekrönten Seiffartsburg, wir können auch den Salzberg besteigen, der in der Nähe liegt. Auf der Seiffartsburg genießen wir den Blick in das Wald-Meer des Thüringer Waldes und des nahegelegenen turmbekrönten Schneekopfs mit seiner Sendeanlage (webcam), den zweithöchsten Gipfel im Thüringer Wald. An aussichtsreichen Tagen haben wir einen weiten Blick bis zum Inselsberg im Nordwesten des Thüringer Waldes.

Wir steigen vom Plateau des Schneebergs hinab und kommen an der Neuen Gehlberger Hütte vorbei. Auch hier gibt es Speis und Trank, aber auch Übernachtungsmöglichkeiten. Auf einem breiten Fahrweg geht es zurück auf die Landstraße an der Schmücke. Wir stoßen auf merkwürdige Holzskulpturen, „Waldgeister“. Wir gehen auf dem breiten Pfad des Rennsteig zur höchsten Erhebung des Thüringer Waldes, dem 982 m NN hohen Großen Beerberg. Wir genießen den Blick von Plänkers Aussicht auf das tief im Tal liegende Suhl. Den Großen Beerberg lassen wir rechts liegen, ein Abstecher ist aus Naturschutzgründen nicht möglich, weil ein strenges Betretungsverbot des empfindlichen Hochmoores besteht. Wir gehen zur Suhler Ausspanne. Jetzt folgt ein kilometerlanger Abstieg auf breiten Forstwegen zum Ausgangspunkt in Heidersbach.

Themen

Thüringen
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