"Arzbacher Grenzbegang"


Erstellt von: 'Maja'
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 11 Min.
Höhenmeter ca. ↑319m  ↓319m
Kein Wegzeichen hinterlegt

"Grenzbegang der Arzbacher Waldungen links und rechts des Langscheidtals in und um die Grenzen von Anno 1863. Dieser Grenzbegang hat wahrscheinlich nie stattgefunden und soll stellvertretend sein, für einen „Hubenbegang zu Arzbach“ der 1694 stattgefunden haben soll. Die Beschreibung der Grenzen dieses Begangs sind aber nicht mehr nachvollziehbar.

Grenzbegänge waren vor dem 18. Jahrhundert üblich und notwendig, weil es noch keine geeigneten Karten gab. An diesen Grenzbegängen hat die ganze Bevölkerung teilgenommen. Sehr wichtig war die Teilnahme von Knaben, da sie sich die Grenzpunkte am längsten merken konnten. Man scheute sich nicht vor drastischen Maßnahmen den Knaben die Erinnerung zu stärken.

Der Arzbacher, sowie der gesamte Augster Wald gehörten bis ca. 1803 zum linksrheinischen Koblenzer Stadtwald. Durch den Frieden von Luneville kamen die Augster Gemeinden dann zu ihrem Gemeindewald. Einige Koblenzer Stadtkronensteine sind noch im Wald vorhanden. Nicht immer noch am Originalplatz, haben sie wohl nur noch historischen Wert. Die Jahreszahlen der Begänge aus Koblenzer Zeit sind auf den Steinen eingemeißelt und stammen noch aus einer Zeit vor 1803. Die Koblenzer Stadtkrone ist auch auf den Grenzsteinen eingemeißelt, aber selten gut erkennbar." Quelle: Verkehrsverein Arzbach e.V.

Der Grenzbegang ist nicht ausgeschildert und führt innerhalb der Ortschaft über Asphalt, ansonsten über Wiesen- und Waldwege sowie (teilweise kaum als solche erkennbare) Pfade.

Start/Ziel: Parkplatz Limeshalle, Am Kennelbach, 56337 Arzbach

17. April 2016

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